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Sicherheitsrat debattiert Peacebuilding-Architektur der Vereinten Nationen

Gastbeitrag von Volker Lehmann aus dem New Yorker Büro der FES.

Am 12. Juli fand im UN-Sicherheitsrat eine offene Debatte zum Thema “Post-conflict peacebuilding” statt. Auf der Basis einer konzeptionellen Vorbereitung durch die aktuelle Ratspräsidentschaft Kolumbiens  debattierten die Mitglieder des Sicherheitsrates mit anderen UN-Mitgliedsstaaten den Bericht der UN Peacebuilding Commission (PBC) für das Jahr 2011. Die Debatte widmete sich den drei Kernaufgaben der PBC in Post-Konflikt Friedensprozessen: Politische Begleitung und Unterstützung; Mobilisierung von Ressourcen und Kohärenz.

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Neu auf der Agenda der Peacebuilding Commission: Guinea

Guinea wurde im Februar 2011 als sechstes Land auf die Agenda der Peacebuilding Commission (PBC) aufgenommen. Besonders bemerkenswert ist, dass Guinea selber den Antrag auf „Aufnahme“ in die Liste der PBC Länderkonfigurationen gestellt hat, nicht vermittelt über den UN-Sicherheitsrat wie bei vorangegangenen Fällen  (Burundi, Sierra Leone, Guinea-Bissau, Zentralfrikanische Republik und Liberia). Den Vorsitz der länderspezifischen Konstellation der PBC für Guinea hat Luxembourg inne. Im nun verabschiedeten Statement of Mutual Commitments wurden die drei Bereiche

a) Versöhnung und Förderung der nationalen Einheit,
b) Sicherheits- und Verteidigungssektorreform und
c) Beschäftigung für Frauen und Jugendliche

als prioritär für die Friedenskonsolidierung definiert.

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Über diesen Blog

In diesem Blog begeben sich die FriEnt-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Suche nach der "Friedensmacht Europa", fragen nach der Rolle der Vereinten Nationen bei der Verbindung von Frieden und Entwicklung und blicken auf aktuelle Entwicklungen bei OECD und Weltbank.

Dieser Blog versteht sich somit als konstruktive Auseinandersetzung mit aktuellen Trends und Prozessen rund um die Themen Friedensförderung und Krisenprävention auf internationaler Ebene. Gleichzeitig wollen wir damit die Debatte anregen: Wo ist der strategische Kompass beim internationalen Engagement für Frieden und Entwicklung? Und wie sieht es in der Praxis aus?

Wir freuen uns über Ihre Kommentare, Anregungen und Vorschläge!


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