Entwicklung für Frieden
In der Reihe "Entwicklung für Frieden" berichten wir seit 2007 alle zwei Jahre über die FriEnt-Aktivitäten in den jeweils zurückliegenden zwei Jahren.
Berichte 2009 - 2010
16 Länderrundtische, zwölf Fach- und Arbeitsgespräche, zwei internationale Konferenzen, drei öffentliche Veranstaltungen, 20-mal FriEnt Impulse und Webnews, drei Briefing-Papiere und drei Dokumentationen – dazu diverse Beratungsprozesse und Qualifizierungsmaßnahmen. So liest sich die Bilanz des FriEnt-Teams in den Jahren 2009 und 2010. Doch hinter den nackten Zahlen stecken komplexe thematische und länderspezifische Herausforderungen, vor denen (nicht nur) die FriEnt-Mitglieder stehen.
Wir freuen uns, Ihnen mit den „Berichten 2009-2010“ Einblicke in unsere Arbeit und das Engagement der FriEnt-Mitglieder zu geben. Im Zentrum steht dabei jedoch nicht die Leistungsbilanz, sondern der Blick gilt den jeweiligen inhaltlichen Herausforderungen und deren Bedeutung für die konkrete Arbeit der unterschiedlichen friedens- und entwicklungspolitischen Akteure. Als thematische Anker haben wir dafür „Paradigmen der Friedensförderung“, „Internationale Prozesse“ und „Landkonflikte“ aus unseren Themenschwerpunkten ausgewählt.
Im Jubiläumsjahr 2011 blicken wir in den „Berichten 2009-2010“ auch auf zehn Jahre FriEnt zurück und wollen Impulse für die Weiterentwicklung entwicklungspolitischer Friedensarbeit geben.
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Berichte 2007 - 2008
In neuem Format präsentiert der FriEnt Jahresbericht Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten von FriEnt und seinen Mitgliedern im Zeitraum von September 2007 bis Dezember 2008. Der Bericht gliedert sich in die drei Themenblöcke: Transitional Justice und Entwicklung, Krisenprävention sowie Internationale Prozesse. Auch die FriEnt-Länderschwerpunkte kommen dabei nicht zu kurz und werden im Rahmen der Fokusthemen behandelt. In Interviews und Beiträgen kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FriEnt-Mitglieder zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen.
So schildern Annette Chammas (BMZ) und Stefan Ofteringer (Misereor) im Interview ihren Umgang mit der Täter-Opfer-Problematik in Kolumbien. Über Herausforderungen für nachhaltige Friedensförderung im Libanon berichtet Magdy El Menshawy (GTZ) und Uta Bracken (EIRENE) stellt die Beiträge des Zivilen Friedensdienstes zur friedlichen Lösung von Landkonflikten im Niger vor. Auch bei anderen Fragestellungen der entwicklungspolitischen Friedensarbeit werden Akzente gesetzt: Unter anderem beschreibt Tobias Debiel (INEF) Probleme bei der Umsetzung von Erkenntnissen der Frühwarnforschung und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung) und Peter Lanzet (EED) diskutieren die Zusammenhänge von Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung. Des Weiteren berichten wir über die Podiumsdiskussionen von FriEnt anlässlich des Internationalen Friedenstag am 21. September und veröffentlichen Auszüge aus den Beiträgen der Redner. Ulrich Frey und Steffen Emrich (Plattform Zivile Konfliktbearbeitung) heben in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Friedenstages für friedenspolitische Öffentlichkeitsarbeit hervor.
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