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Kenia

Kenia befindet sich in einem zähen Transformationsprozess, der die Gesellschaft wiederholt mit dem Risiko massiver Gewalteskalation konfrontierte und noch immer eine Zerreißprobe für das Land ist.

Tiefgreifende ethnische Friktionen wirken seit der Unabhängigkeit fort. Dennoch setzten bereits 1992 erste demokratische Reformen mit einem Mehrparteiensystem und freien Wahlen den Wandel des autokratischen Systems in Gang, der durchaus Erfolge aber auch schwere Rückschläge brachte. Mit der friedlichen Ablösung des langjährigen autoritären Präsidenten Moi 2002 sahen internationale Beobachter den Durchbruch für einen friedlichen Interessensausgleich zwischen den ethnischen Gruppen gekommen. Doch Ende 2007 erfolgte ein drastischer Einschnitt als in Folge manipulierter Präsidentschaftswahlen massive Gewalteskalationen innerhalb weniger Tage das gesamte Land erschütterten. Es zeigte sich, dass die unterschwelligen Konflikte und ethnischen Konkurrenzverhältnisse trotz der Fortschritte im formalen politischen System nicht vermindert, sondern verschärft waren und die Eigendynamik und Herausforderung der Reformprozesse offenbar falsch eingeschätzt wurden. mehr

Aktivitäten

Stolpersteine bei den Reformen in Kenia

Bericht vom FriEnt-Rundtisch Kenia am 12. Mai 2011  mehr


Kenia: Die neue Verfassung – ein Durchbruch für Frieden und Stabilität?

Bericht vom FriEnt-Rundtisch Kenia am 27. Oktober 2010  mehr


Chancen und Risiken von Wahlen in Burundi, Kenia und Tansania

Gesprächsrunden in Burundi, Kenia und Tansania im Februar 2010  mehr


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Aktuelles

Africa Briefing N°84
International Crisis Group  | 2012
weitere Hinweise

Mitgliederpublikationen

Kenia und der Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof
Florian Koch | FES  | 2011
Perspektive
Peter Oesterdiekhoff | Friedrich-Ebert-Stiftung  | 2010
weitere Publikationen

Literatur-Tipps

Consultative Conference Proceedings Report
Judi Wakhungu, Elvin Nyukuri and Chris Huggin | African Centre for Technology Studies  | 2008