Nahost
Die tunesische „Jasminrevolution“ zum Jahreswechsel 2010/2011 hat eine Welle des Umbruchs in der arabischen Welt ausgelöst. In mehreren Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas wurde der Ruf nach demokratischem Wandel und besseren Lebensbedingungen laut. Intensität, Ausmaß und Zeitpunkt der Massenproteste haben nicht nur die internationale Gemeinschaft überrascht – auch die Menschen vor Ort sind von der Dynamik der von ihnen getragenen Bewegung vielfach überwältigt. Doch nicht überall verlaufen die Proteste friedlich. Vielerorts begegnen staatliche Sicherheitskräfte den Demonstranten mit Gewalt. Einige Länder stehen am Rande, andere befinden sich bereits in einem innerstaatlichen Gewaltkonflikt. All dies stellt entwicklungs- und friedenspolitische Akteure vor besondere Herausforderungen.
Von großer symbolischer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der israelisch-palästinensische Konflikt. Seit 2003 befasst sich FriEnt mit diesem tief verwurzelten und durch starke Machtasymmetrien gekennzeichneten Identitäts- und Interessenkonflikt. mehr
Aktivitäten
Handlungsspielräume und Ansätze in Zeiten eines stagnierenden Friedensprozesses
Bericht vom FriEnt-Rundtisch Nahost am 5. Juli 2010 mehr
