Landkonflikte

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Zugang zu Land und deren Nutzung spielt in vielen Regionen der Welt eine lebenserhaltende Rolle für die große Mehrheit der Bevölkerung. Im Zusammenhang mit Klimawandel, Ernährungskrise und wirtschaftlichen Interessen sowie auch in noch nicht einschätzbarem Maße ausgelöst durch die globale Finanzkrise erhält Land eine unerwartete Wertsteigerung, wird Landbesitz zu einer zunehmend relevanten ökonomischen Größe und damit gleichzeitig zu einer Konfliktressource besonderer Art. Dabei stellen Land und Landbesitz sowie Zugang zu Land für einen Großteil der ländlichen Bevölkerung neben der ökonomischen Grundlage zur Ernährungssicherung und Agrarproduktion auch einen wichtigen sozio-kulturellen Faktor dar. Diese gesellschaftliche Dimension wird immer weniger berücksichtigt und unterschiedlichen ökonomischen Interessen untergeordnet.
Konflikte um Landnutzung sowie um gleichberechtigten Zugang zu Land und Besitzrechte spielten bereits in der Vergangenheit in vielen Krisenregionen eine große Rolle. Die Brisanz dieses Themas nimmt unter den heutigen verschärften Bedingungen noch zu. Der Umgang mit und die Prävention von Landkonflikten stellen somit in vielen Fällen eine große Herausforderung in der Entwicklungszusammenarbeit dar. mehr
Aktivitäten
Landgrabbing hat Konjunktur – Konfliktpotentiale und friedenspolitische Herausforderungen
Beitrag von Caroline Kruckow, in: FriEnt Impulse 09/2009 mehr
Landkonflikte in der Entwicklungszusammenarbeit
Bericht vom FriEnt-Workshop am 19. November 2008 mehr
