Aktuelles von den Mitgliedern

FES | Zur Zukunft des legitimen staatlichen Gewaltmonopols

Wie ist es um das Ideal und die alltägliche Ausgestaltung des legitimen staatlichen Gewaltmonopols im 21. Jahrhundert bestellt? Global betrachtet existiert auf der einen Seite ein Spannungsverhältnis zwischen unterschiedlichen Formen von Staatlichkeit und Gewaltkontrolle, zum Guten (menschliche Sicherheit) wie zum Schlechten (Gewaltherrschaft) für die lokale Bevölkerung. Auf der anderen Seite basieren die internationale Ordnung und das internationale Recht auf der...

Konsortium Ziviler Friedensdienst | Gewalt vorbeugen – das geht

Mit einem neuen Themenbereich „Gewaltprävention“ zeigt der Zivile Friedensdienst auf seiner Webseite, dass Gewalt in Krisen- und Konfliktregionen verhindert werden kann. „Wir zeigen, was zivile Gewaltprävention leistet, und dass wir noch viel mehr erreichen könnten, wenn wir unser Engagement ausbauen“, bekräftigt Martin Vehrenberg. „In Guinea lieferte ein ZFD-Projekt beispielsweise den Impuls zum Aufbau eines landesweiten Netzwerks mit Friedenskomitees. Wenn aus lokalen...

GIZ | Privatwirtschaftsfördernde Maßnahmen sollten auch in anhaltenden Konfliktsituationen fortgeführt werden

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Anzahl an Konflikten konstant gestiegen. Derzeit leben rund 1,4 Milliarden Menschen und damit etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern, die von Krisen, Gewalt und staatlicher Fragilität (KGF) geprägt sind. Insbesondere ökonomische Aspekte von KGF gewannen in der Vergangenheit an Bedeutung, da wirtschaftliche Missstände in vielen Fällen als Auslöser oder Verstärker von Krisen gelten. Diverse Studien haben sich bereits mit der...

Misereor | MACHT FRIEDEN – Zivile Lösungen für Syrien

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“, die von 25 Trägerorganisationen aus den Kreisen der deutschen Friedensbewegung getragen wird, sucht Unterstützung für ihre drei Hauptforderungen: die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Syrien; die Fortführung des Friedensprozesses unter VN-Verantwortung; die Aufstockung der humanitären Hilfe und den Ausbau der zivilen Konfliktbearbeitung.

Am 24. Juli war Elise Kopper, die die junge...

Hbs | Afghanistan, eine Interventionsgesellschaft: Michael Daxner diskutiert sein neues Essay

Militärische Interventionen aus humanitären Gründen gehören zur Realität internationaler Politik. Oft sollen sie Frieden erzwingen, wo ein Staat nicht mehr in der Lage ist, seine Konflikte zu regulieren. Häufig dienen sie auch dem Wechsel von Regierungen, Verfassungen oder dem Schutz von Minderheiten und ausgegrenzten Teilen der Bevölkerung. Interventionen sollen Konflikte in einem Land beenden oder einhegen. Aber sie bringen auch selbst Konflikte mit sich. Aus diesen...

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst | Wo bleiben die Frauen? – Erfahrungen aus der Umsetzung der VN-Sicherheitsratsresolution 1325 Frauen-Frieden-Sicherheit

Julia Kharashvili, Vorsitzende der georgischen Frauenorganisation „IDP-Women Association ‚Consent‘“ und Mitglied in der „UN High Level Advisory Group“ zur Erarbeitung der „Global Study on 1325“, war im Juli 2017 für einen Austausch über die Umsetzung der Resolution 1325 bei Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst zu Gast. Sie ging dabei auf die Dimensionen der Prävention, des Schutzes und der Erfüllung und Umsetzung von Verpflichtungen ein, auf die sich die...

Misereor | Venezuela – Friedensarbeit bei zunehmender politischer Polarisierung

Jede Woche ereilen uns neue, negative Schlagzeilen aus Venezuela. Straßenbarrikaden und Tränengasschwaden, Tote und Verletzte bei Protestmärschen und Demonstrationen, lange Schlangen verzweifelter Menschen, die versuchen Grundnahrungsmittel oder Medikamente zu erhalten. Auf der politischen Bühne ist ein Präsident, der das mehrheitlich oppositionell besetzte Parlament seit Anfang 2016 kalt abservierte, indem er mit Dekreten an ihm vorbeiregierte, und der jetzt seine Macht...

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung | Friedenslogik weiterdenken – Dialoge zur Friedensarbeit und Politik

Ende letzten Jahres startete die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung (ZKB) das Projekt „Friedenslogik weiterdenken – Dialoge zur Friedensarbeit und Politik“. Ziel ist es, „Friedenslogik“ in verschiedenen Feldern der Konfliktbearbeitung und Krisenprävention zu diskutieren, Handlungsansätze zu erarbeiten und diese in den politischen Dialog einzubringen. Im Laufe des Jahres finden dazu Veranstaltungen unterschiedlicher Formate statt, die die Umsetzung friedenslogischen...