Prävention und demokratischer Wandel

© O. Lehner/European Commission

Seit den 90er Jahren hat das Thema Krisenprävention bei staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland sowie international seinen Platz gefunden. Im Mittelpunkt steht das Anliegen, Mechanismen zu entwickeln, die vor Gewalteskalation warnen und eine Zuspitzung von Konflikten verhindern oder begrenzen. Bei Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sind neue Datenbanken entstanden, die Fakten über das weltweite Konfliktgeschehen regelmäßig zusammenstellen, auswerten und auf Risikopotenziale hinweisen. Dennoch deuten die realen Entwicklungen immer wieder auf die Grenzen dieser Bemühungen hin. Die gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit sozialem Wandel und politischen Reformen verbundenen sind, werden noch vielfach unterschätzt. 

Bis Ende der 90er Jahre wuchs die Hoffnung, dass die Förderung von „Guter Regierungsführung“ und der Ausbau rechtsstaatlicher Institutionen wie demokratischer Verfahren Übergangsprozesse stabilisieren könnten. Die jüngsten Beispiele aus Burundi, Kenia, und dem Sudan zeigen jedoch, dass historische Erfahrungen und komplexe Konfliktlinien das Wertesystem und die politischen Verhaltensmuster von gesellschaftlichen Gruppen sehr nachhaltig prägen. Dies wirft zahlreiche Fragen für die friedens- und entwicklungspolitische Arbeit auf:  mehr

 

Aktivitäten

Im Osten nichts Neues? Konfliktbearbeitung nach den Wahlen in Georgien

Bericht vom FriEnt-Rundtisch Südkaukasus am 4. Dezember 2012  mehr


Kurzfristige Risiken der langfristigen Präventionsstrategie

Bericht vom FriEnt-Rundtisch Kenia am 18. Oktober 2012  mehr


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Aktuelles

Report
Robert Muggah, Natasha White | Norwegian Peacebuilding Resource Centre  | 2013
Stability, 1(1): 68-75
Zyck, S A and Muggah, R |  | 2012
weitere Hinweise

Mitgliederpublikationen

When and how they advance stability or exacerbate conflicts
UNSSC, ZIF  | 2011
weitere Publikationen

Literatur-Tipps

Carnegie papers no 99
Thomas Carothers | Carnegie Endowment for International Peace  | 2010
Working paper no. 6
Goran Hyden | Africa Power and Politics Programme  | 2010