Peace work during election periods. Challenges and Opportunities

| EED/ZFD | 2011

In Beiträgen aus Sierra Leone, der DR Kongo, Kamerun, Uganda und zur Elfenbeinküste gehen die Autorinnen und Autoren den besonderen Herausforderungen von Friedensarbeit im Umfeld von Wahlprozessen nach.
Für die Menschen in zahlreichen afrikanischen Ländern bedeuten Wahlen nicht in erster Linie eine Chance an politischen Entscheidungen teilzuhaben, sondern eher eine schwierige Zeit, in der leere Versprechungen gemacht werden und Konflikte gewaltsam aufzubrechen drohen. Manchmal bedeuten Wahlen auch nur die Gelegenheit, Politiker aus der eigenen ethnischen Gruppe zu unterstützen, von denen man sich Schutz und Hilfe erhofft. Zivilgesell-schaftliche Gruppen, Hochschulen und Kirchen müssen sich vor Manipulation durch Politiker im Wahlkampf schützen und wollen dennoch nicht passiv beiseite stehen.

Wie kann sich daraus politische Teilhabe und zivilgesellschaftliche Advocacy im Bereich Regierungsführung entwickeln? In welcher Weise können Fachkräfte und Partner aus dem Norden das unterstützen?

Partnerorganisationen und Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes in der DR Kongo, Sierra Leone, Kamerun und Burundi berichten von ihren Erfahrungen und Plänen. Ein Interview mit Achille Mbembe zu den Erfahrungen in der Elfenbeinküste und ein Text von Mahmoud Mamdani zu den Wahlen in seinem Heimatland Uganda, sowie Texte des EED/ZFD Begleitteams und des AGEH ZFD Koordinators für die Region der Großen Seen liefern Ausblick und theoretischen Hintergrund.

Seite(n) | 97
Sprache | English
ursprüngliche Herkunft | http://www.frient.de/fileadmin/user_upload/documents/internalDocs/EED_Heft_6_engl_WEB.pdf
Peace work during election periods. Challenges and Opportunities