Impuls-Artikel

Climate Change, Conflict and Crisis in Lake Chad

Impuls 10/2017 by Janani Vivekananda and Lukas Rüttinger, adelphi

The Lake Chad Basin is currently suffering the world’s largest humanitarian crisis with approximately 10.7 million people in need of immediate humanitarian assistance. While the current crisis was triggered by violence linked to armed groups such as Boko Haram, the situation has deep roots in longstanding developmental challenges, namely widespread inequality and decades of political marginalisation of the communities in the region. This has instilled an entrenched sense of exclusion and lack of trust between communities and the government. Against this backdrop, the region also faces significant environmental stresses.

Frequent prolonged droughts in the region mean there is less water and arable land to go around. In a predominantly farming and pastoral society, dependent on Lake Chad for survival, less water means not just fewer jobs but also extreme poverty....

Kenia: Demokratie bleibt ein steiniger und gefährlicher Weg

Impuls 09/2017 von Angelika Spelten, FriEnt

Die Größe einer Nation zeigt sich nicht in der Stärke ihrer Armeen oder ihrer Wirtschaftskraft, sondern in ihrer Treue zum Gesetz und ihrer Gottesfurcht. Mit diesen Worten eröffnete David Maraga, oberster Verfassungsrichter Kenias, am 1. September die Verkündigung, dass das Verfassungsgericht das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 8. August annulliert. Es war ein Paukenschlag den niemand erwartet hatte, noch nicht einmal die Kläger, das unterlegene Oppositionsbündnis NASA (National Super-Alliance), selbst.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents hat ein Gericht auf Grundlage der Klage des unterlegenen Wahlkandidaten die Ergebnisse einer Präsidentschaftswahl für ungültig erklärt. Nationale und internationale Kommentator/innen schreiben diesem Urteil historische Dimensionen zu und werten es als Etappensieg rechtsstaatlicher Prinzipien über die bislang in jedem kenianischen Wahlprozess prägende Komponente ethnischer...

Hungerbekämpfung und Friedensförderung: Wächst mit der Agenda 2030 endlich zusammen was zusammengehört?

Impuls 08/2017 von Caroline Kruckow und Marc Baxmann, FriEnt

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung fordert ein Ende des Schubladendenkens. Ihr Erfolg hängt unter anderem davon ab, ob es gelingen wird unterschiedliche Nachhaltigkeitsziele miteinander zu verbinden und kohärente und integrierte Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Ein Workshop des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) und von Global Horticulture Initiative brachte daher Expertinnen und Experten zusammen, um sich über die Wechselwirkungen zwischen SDG 2 zur Hungerbekämpfung und anderen Politikbereichen auszutauschen. FriEnt hat die Gelegenheit genutzt, um in einer Arbeitsgruppe die Schnittstellen von SDG 2 und SDG 16 zur Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften zu diskutieren. In diesem Impuls-Artikel geben Caroline Kruckow und Marc Baxmann hierzu einen Überblick.

Wir tendieren ja dazu, die Welt immer aus unseren eigenen Silos her...

Ein Wunschzettel im Hochsommer … zur Umsetzung der neuen Leitlinien

Impuls 06/2017 von Natascha Zupan, FriEnt

Die neue Bundesregierung wird vor der Herausforderung stehen, die neuen Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ weiterzuentwickeln und umzusetzen. Natascha Zupan (FriEnt) erläutert in folgendem Impuls-Artikel ihre Wünsche an die Bundesregierung. Sie wünscht sich: Politischen Willen, dass ressortübergreifende Strategien mit Ressourcen versehen werden, die Stärkung der Land- und Ressourcen-Governance als zentrales Feld präventiver Politik und last but not least: Friedensförderung weiterzudenken.

Strengthening states’ legitimacy and supporting local actors of change are the best ways to build and maintain peace in Africa

Impuls 05/2017 by Gilles Olakunlé Yabi, founder of the West Africa Citizen Think Tank, WATHI

In the run-up to this year's FriEnt Peacebuilding Forum, we asked international partners of FriEnt’s member organisations to formulate their expectations on the German commitment to peacebuilding and crisis prevention. The articles will be gradually published in the "PBF Voices Blog". The first article in this series comes from Gilles Olakunlé Yabi, an economist, political analyst and the founder of the West Africa Citizen Think Tank, WATHI. He argues that the outlook for peace in Africa is closely tied to progress on the political stabilization, economic diversification, and to the capacity of African institutions to rein activities of transnational criminal Networks.

Prävention – das Ringen um Prioritäten und Handlungsfähigkeit

Impuls 04/2017 von Angelika Spelten, Vertreterin des INEF und der Plattform ZKB bei FriEnt

Seit Jahren wiederholen sich die Appelle für ein stärkeres Engagement der Staatengemeinschaft und der nationalen Regierungen in Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung. Kritik wird insbesondere an den Versäumnissen der präventiven Konfliktbearbeitung, an mangelnder Frühwarnung und an fehlenden oder falschen Gegenstrategien geäußert. Was ist von einer Verbesserung und Schärfung der Frühwarninstrumente zu erwarten und welche Ansätze lassen auf eine strategische Weiterentwicklung hoffen?