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Die Debatte um das Verhältnis und die Ausgestaltung von
Entwicklungspolitik, entwicklungspolitischer Friedensarbeit und
Sicherheitspolitik gewinnt auf Grund der Annäherung dieser
Politikfelder zunehmend an Bedeutung. "Sicherheit" ist im Zuge
der Debatte zu erweiterten Sicherheitsbegriffen zu einem
umfassenden politischen Bezugspunkt geworden. Damit stellt sich
die Frage nach dem Profil und der Bewahrung der Eigenständigkeit
von entwicklungs- und friedenspolitischen Aufgaben und Zielen.
Parallel dazu finden Strukturveränderungen z.B. mit der
Einrichtung der UN-Peacebuilding Commission und des
UN-Menschenrechtsrats statt. Ebenso wird die Ausgestaltung des
Konzepts der "Responsibility to Protect" (Verantwortung zum
Schutz) diskutiert. Dies sieht vor, dass die Verpflichtung zum
Schutz auf die internationale Gemeinschaft übergeht, falls ein
Staat nicht willens oder in der Lage ist, seine Bevölkerung vor
Genozid, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die
Menschlichkeit zu schützen. Dabei gliedert sich das Konzept in
die Teile Prävention, Reaktion und Wiederaufbau. Erst wenn
diplomatische Lösungsversuche gescheitert sind, sieht das
Konzept die Möglichkeit einer Intervention vor.
Da die meisten gewaltsam ausgetragenen Konflikte in
Entwicklungsländern stattfinden und diese Länder der Adressat
der verschiedenen Konzepte und Instrumente sind, ist es
besonders relevant, Sichtweisen aus den entsprechenden Regionen
und Ländern zum Verhältnis und zur Ausgestaltung von
Entwicklungspolitik, entwicklungspolitischer Friedensarbeit und
Sicherheitspolitik gezielt in die Debatte in Deutschland
einzubringen und einen Austausch zu initiieren.
FriEnt-Aktivitäten
Die Nutzung privater Sicherheitsfirmen in der Entwicklungszusammenarbeit
Bericht vom FriEnt-Arbeitsgespräch am 01. September 2009
Private Sicherheitsdienstleister im Sicherheitsmanagement von Entwicklungsorganisationen
Bericht vom FriEnt-Arbeitsgespräch am 23. April 2009
Langfristige Stabilisierung des Friedens im Kongo
Bericht vom FriEnt/AFB-Fachgespräch am 30. November 2006
FriEnt-Impulse 12/2006: Staatengemeinschaft muss Prävention höchste Priorität einräumen
Beitrag von Thelma Ekyor vom Centre for Conflict Resolution in Südafrika
FriEnt/FES-Fachgespräch legt Fokus auf Prävention bei „Responsibility to Protect“
Bericht vom internationalen FriEnt/FES-Fachgespräch vom 17. Oktober 2006
FriEnt/BICC Arbeitsgespräch zu zivil-militärischen Schnittstellen
Bericht vom FriEnt/BICC Arbeitsgespräch am 7. September 2006
FriEnt-Publikationen
Ein zwiespältiges Verhältnis: Private Sicherheitsfirmen und Entwicklungszusammenarbeit
FriEnt-Briefing 8/2010 Martin Kraft | FriEnt | 2010
Das EU-Stabilitätsinstrument und die Peace Building Partnership
FriEnt-Briefing 7/2007 Jost Pachaly | FriEnt | 2007
„Responsibility to Protect“:
Vom Konzept zur angewandten friedens- und sicherheitspolitischen Doktrin? FriEnt-Briefing 6/2007 | Annette Lohmann, Marc Saxer | FriEnt | 2007
Responsibility to Protect (R2P)
FriEnt Workshop Report, 17 October 2006 Florian Feigs, Annette Lohmann | FriEnt, FES | 2007
Perspektiven entwicklungspolitischer Friedensarbeit
Die Außenbeziehungen der Europäischen Union zwischen Sicherheits- und Entwicklungspolitik FriEnt-Briefing 5/2006 | Annette Lohmann | FriEnt | 2006
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