Wonach suchen Sie?

Aktuelles

Farewell Thomas, welcome Matthias!

Wechsel in der FriEnt Geschäftsführung
Matthias Ries hat am 1. März 2023 die Teamleitung von FriEnt übernommen

Thomas Kuller verlässt FriEnt und widmet sich neuen Aufgaben. Matthias Ries übernimmt die Geschäftsführung ab März.

Thomas Kuller hat die Teamleitung im März 2022 unter schwierigen Umständen übernommen. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die damit von Bundeskanzler Scholz ausgerufene Zeitenwende warfen viele Fragen für die deutsche Friedensförderung auf. Es galt das Team neu auszurichten, die neuen Entwicklungen aufzugreifen und Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeitsgemeinschaft zu geben. Ein Jahr später kann Thomas Kuller seinem Nachfolger ein gut eingespieltes Team übergeben. Die Mitarbeiterinnen bedanken sich bei Thomas Kuller für die gute Zusammenarbeit und ein produktives Jahr und wünschen ihm alles Gute für seine neuen Pläne.

Matthias Ries ist ausgebildeter Mediator, hat an der Universität Heidelberg Politikwissenschaft und Geschichte studiert und zum Nahostkonflikt promoviert. Als ZFD-Fachkraft koordinierte er zwischen 2000 und 2004 den Aufbau des Willy-Brandt-Zentrums in Jerusalem, begleitete danach zehn Jahre lang das ZFD-Programm der GIZ und arbeitete unter anderem als GIZ-Portfolioleiter in Afghanistan. Seine aktuelle Funktion im „Sektorprogramm Religion und Entwicklung“ der GIZ endet im Februar, wodurch eine nahtlose Übergabe möglich ist. FriEnt heißt Matthias Ries im Team herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Referenzen
Teilen
Autor
Kontaktieren Sie uns
Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder möchten Sie das FriEnt-Team kontaktieren?

Verwandte Artikel

[tag_names_card]
Am 26. August diskutierten Fachleute aus Nigeria und Deutschland in Berlin im Rahmen der FriEnt-Reihe Forgotten Conflicts Ursachen und Folgen der Gewalt in Nigerias Nordwesten und in der Region Middle Belt. Die Diskussion stellte die Annahme infrage, die Gewalt sei in erster Linie religiös motiviert, und richtete den Blick stattdessen auf Faktoren wie Klimastress, Landknappheit, schwache staatliche Strukturen und schwindende Lebensgrundlagen sowie auf die Bedeutung lokal verankerter Friedensarbeit.
[tag_names_card]
Der Katholikentag in Würzburg hat gezeigt: Frieden, Sicherheit und Entwicklung gehören zusammen. Im Gespräch erläutert Dorothee Klüppel, Mitglied im Lenkungsausschuss von FriEnt und Abteilungsleiterin Afrika/Nahost bei Misereor, warum Sicherheit mehr ist als militärische Stärke, weshalb Gerechtigkeit, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden sind und welche besondere Rolle kirchliche Akteure dabei spielen – gerade in Zeiten von Aufrüstung und geopolitischen Spannungen.
[tag_names_card]
Wie kann der Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus angesichts wachsender Krisen, knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen wirksam umgesetzt werden? Lena Pönisch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt die zentralen Erkenntnisse eines internationalen Reflexionsprozesses vor und zeigt, warum es heute vor allem bessere politische, institutionelle und finanzielle Rahmenbedingungen braucht, um gemeinsame Wirkung in Krisenkontexten zu erzielen.
[tag_names_card]
Die Klimazwischenverhandlungen (SB64) in Bonn endeten mit ernüchternden Ergebnissen. Klimagerechtigkeit war in vielen Gesprächen und Verhandlungsrunden ein zentrales Thema, doch Fragen rund um die Klimafinanzierung verhinderten eine Einigung. Die Verhandlungen über das globale Anpassungsziel müssen beispielsweise wieder bei null beginnen. Der Nexus von Klima, Frieden und Sicherheit blieb in den Verhandlungen sowie in der von der türkischen COP31-Präsidentschaft vorgestellten Aktionsagenda weitgehend unberücksichtigt.

Verwandte Artikel