#Agenda 2030/SDGs (RSS)

Europe Sustainable Development Report 2019 – Deutschland steht vor „signifikanten Herausforderungen“

Ricarda Ameling (Praktikantin bei FriEnt), Elsa Benhöfer (FriEnt)

Während die neue Europäische Kommission momentan den Europäischen Green Deal vorbereitet, kommt der erste Europe Sustainable Development Report 2019 zu einem entscheidenden Zeitpunkt, um das Abschneiden der Europäischen Union (EU) und jedes einzelnen Mitgliedstaats beim Erreichen der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) zu vergleichen und ihre wichtigsten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen zu beleuchten.

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States of Fragility Report 2018

Marc Baxmann und Fabian Hetz (GIZ)

Drei Jahre nach Verabschiedung der Agenda 2030 wird immer deutlicher, dass fragile und von Konflikt und Gewalt betroffene Staaten bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) am Weitesten zurückbleiben. Werden nicht bald deutliche Fortschritte in der Überwindung von Fragilität und Konflikt erzielt, so werden laut Prognosen der OECD 80 Prozent der ärmsten Menschen der Welt im Jahr 2030 in diesen Kontexten leben. Fragilität und Gewalt sind die Haupthindernisse zur Erreichung der SDGs. Um die SDGs weltweit erreichen zu können, muss die internationale Gemeinschaft fragilen Kontexten besondere Aufmerksamkeit widmen und sich auf die Adressierung der strukturellen Ursachen von Fragilität fokussieren. Dabei gilt es, sowohl die besonderen Herausforderungen in fragilen und von Konflikten betroffenen Regionen besser zu verstehen als auch die entsprechenden Mittel aufzustocken und effektiver einzusetzen. Dies sind zentrale Aussagen des States of Fragility Reports 2018 (SFR) der OECD. Auf 280 Seiten werden darin die aktuellen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends rund um Fragilität und internationale Finanzströme (v.a. ODA-Mittel) in fragile Länder analysiert.

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High-Level Meeting zu "Sustaining Peace“

Marc Baxmann und David Kronenthaler (Praktikant bei FriEnt)

In der Zentrale der Vereinten Nationen in New York versammelten sich am 24. und 25. April Vertreter/innen aus Mitgliedsstaaten, der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu einem „High-Level Meeting on Peacebuilding and Sustaining Peace“ um gemeinsam über die Umsetzung und Ausgestaltung der „Sustaining Peace“-Resolutionen zu debattieren, die von der Generalversammlung und dem Sicherheitsrat 2016 verabschiedet wurden.

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16+ Forum in Tiflis: Erfahrungsaustausch zur Umsetzung von SDG 16

Marc Baxmann

Welche Erfahrungen haben Staaten bisher bei der Umsetzung von SDG 16 gemacht? Wer hat „best practice“ und vielversprechende Ansätze zur Erreichung von friedlichen, inklusiven und gerechten Gesellschaften? Welche Rolle kann die Zivilgesellschaft bei der Umsetzung und Überprüfung von SDG 16 spielen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des ersten „16+ Forum Annual Showcase“, das vom 29. Oktober bis zum 1. November in Tiflis stattfand.

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Gemeinsame UN/Weltbank Studie: Prävention wirkt – und inklusive Entwicklung ist der beste Weg dorthin

Marc Baxmann und Max Middeke (GIZ)

Gewaltsame Konflikte werden immer komplexer und hartnäckiger. Gleichzeitig sind mehr nichtstaatliche, regionale und internationale Gewaltakteure beteiligt. Häufig sind die gewaltsamen Konflikte der Gegenwart eng mit globalen Herausforderungen, wie Klimawandel oder internationale organisierte Kriminalität, verbunden. Für von Konflikten betroffene Staaten rückt die Erreichung der SDGs bis 2030 in weite Ferne. Diese und andere globale Trends haben in der internationalen Debatte neuen Schwung für Krisenprävention gebracht. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat Krisenprävention und Friedensförderung zum Kernthema seiner Amtszeit gemacht. Ein erstes Ergebnis dieser neuen Aufmerksamkeit ist die gemeinsame Studie von Weltbank und UN „Pathways for Peace: Inclusive Approaches to Preventing Violent Conflict”.

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