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Erdbeben in Nepal – Konfliktsensible Herausforderungen einerseits, Chance zum Wandel andererseits?

20. Aug. 2015
Sonja Vorwerk-Halve

Die Erdbeben in Nepal haben das Land sehr schwer getroffen. Bislang wurden über 8.600 Tote gemeldet, Häuser und ganze Dörfer sind zerstört. Insbesondere entlegende Regionen des Landes wurden schwer getroffen. Gerade hier wohnen jene Bevölkerungsgruppen, die marginalisiert sind, denen es an physischer und sozialer Infrastruktur sowie Teilhabemöglichkeiten mangelt. Die katastrophalen Folgen des Erdbebens stellen nicht nur die Bevölkerung Nepals, sondern auch die Regierung, die Zivilgesellschaft sowie die internationale Gemeinschaft vor geographische, politische und gesellschaftliche Herausforderungen. Nicht vergessen werden sollte jedoch, dass der Kontext in Nepal eines konfliktsensiblen Vorgehens bedarf, da auch fast zehn Jahre nach Beendigung der gewaltsamen Auseinandersetzungen die strukturellen Konfliktursachen weiterhin aktuell sind.

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Was uns bewegte: FriEnt Highlights 2013

20. Aug. 2015
Marc Baxmann

Der Jahreswechsel ist mal wieder geschafft. Ein guter Zeitpunkt, um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken: Unser Jahr 2013 begann mit einem Perspektivwechsel: Wie sehen eigentlich die Empfänger internationaler Hilfe das Engagement externer Akteure und wie können ihre Perspektiven stärker berücksichtigt werden? Mary B. Anderson und Dayna Brown von CDA stellten im Januar die ernüchternden Erkenntnisse einer Umfrage unter fast 6.000 lokalen Vertretern von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Regierungsinstitutionen in 20 Empfängerländern vor und forderten einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit. Eine stärkere Berücksichtigung lokaler Perspektiven diskutierten auch die Teilnehmenden eines Rundtisches zum Südkaukasus im Februar. Craig Oliphant von der britischen NRO Saferworld präsentierte dabei die Ergebnisse einer Studie zu den Perspektiven und Sicherheitsbedürfnissen der betroffenen Menschen in den Grenzregionen und leitete daraus Empfehlungen für Politik und Praxis ab. Diesen Ball nahm auch ein Kenia-Rundtisch im März auf. Fünf Gäste aus kenianischen Partnerorganisationen der FriEnt-Mitglieder erläuterten in mehreren Gesprächsforen – unter anderem mit EZ-Organisationen, Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Vertretern des BMZ und des Auswärtigen Amtes sowie auf EU-Ebene in Brüssel – welche Unterstützung sie sich in der Situation nach den Wahlen erhoffen.

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Peacebuilding in Crisis? Internationales Symposium der DSF

20. Aug. 2015
Marc Baxmann

Gemeinsam mit dem Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF) der Universität Osnabrück veranstaltete die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) vom 23. bis 25. Januar ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Peacebuilding in Crisis? Experience and New Perspectives“. Viele Diskussionspunkte der Veranstaltung spiegeln sich auch in den Debatten und Dilemmata der Praxis wider, wie wir als Beobachter aus der Praxis feststellen konnten. Ausgangspunkt der Tagung bildete die zwiespältige Bilanz der Bemühungen um eine nachhaltige Friedenskonsolidierung nach der Beendigung von Gewaltkonflikten. Die Kritik entzündet sich nicht nur an den empirisch beobachtbaren Ergebnissen von „Peacebuilding“-Interventionen, sondern stellt auch die theoretischen (analytischen und normativen) Grundannahmen im Kontext von Transformationsprozessen in Post-Konflikt-Gesellschaften („social engineering“) in Frage. Die Tagung befasste sich daher auch mit der internationalen Debatte über das so genannte „liberal /post-liberal peace“-Paradigma und diskutiert Konzepte, die hybride und informelle Formen der Friedenskonsolidierung oder die stärkere Einbindung lokaler Akteure, Netzwerke und Werte favorisieren.

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FriEnt veröffentlicht Briefing zur Afrika-EU-Strategie

Marc Baxmann

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