#Vereinte Nationen (UN) (RSS)

VN-Peacekeeping Missionen müssen weiblicher werden!

Daniela Dietmayr

In einer Ausstellung rückt das Auswärtige Amt von 26. Oktober bis 25. November 2016 „Frauen und die Vereinten Nationen“ in den Fokus. Während die Ausstellung das Thema Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte in den Vereinten Nationen (VN) im Wandel der Zeit betrachtet, weist Charles Kenny im Blog des Think Tanks „Center for Global Development“ auf den Mangel an weiblichem Personal in VN-Peacekeeping Missionen hin. Weibliche Militär- und Polizeiangehörige könnten einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit leisten. Studien hätten gezeigt, dass ein höherer Anteil weiblicher Peacekeeper sexuellen Missbrauch und Ausbeutung reduziere. Darüber hinaus werde die Anwesenheit weiblicher Peacekeeper mit allgemein erfolgreicheren Operationen assoziiert. Dieser Erkenntnisse zum Trotz waren im August 2016 nach offiziellen Angaben der Vereinten Nationen durchschnittlich nur gut vier Prozent der VN-Peacekeeper Frauen.

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Wie Pilze aus dem Boden: Neue globale Multi-Akteurs-Initiativen zur SDG 16 Umsetzung

Marc Baxmann

Vor über einem Jahr hat die UN-Generalversammlung die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Frieden ist als einer von fünf Grundpfeilern in der Präambel sowie als eigenes Nachhaltigkeitsziel (SDG 16) in der Agenda 2030 prominent verankert. In dem Ziel geht es darum, friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz zu ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufzubauen. Friedensrelevante Ziele finden sich jedoch nicht nur in SDG 16, sondern in einer ganzen Reihe von SDGs. Der Erfolg der Umsetzung dieser Friedensdimension der Agenda wird sich in erster Linie auf nationaler Ebene festmachen – insbesondere in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten bestehen dabei gewaltige Herausforderungen. Gleichzeitig braucht es aber auch Bewegung auf globaler Ebene, um einerseits den Erfahrungsaustausch zur Umsetzung von SDG 16 zu ermöglichen und um anderseits die Aufmerksamkeit auf globale Faktoren mit Auswirkungen auf lokale Konfliktdynamiken zu lenken.

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Handlungsspielräume und Einflussmöglichkeiten für zivilgesellschaftliche Akteure in Multiakteurs-Prozessen sichern

Caroline Kruckow

Von 2. bis 4. Mai hatten das Institute vor Advanced Sustainability Studies (IASS) und das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur internationalen Konferenz „Jump-Starting the SDGs in Germany“ nach Berlin eingeladen. Mehr als 300 ExpertInnen aus aller Welt diskutierten, wie die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der 2030 Agenda von Deutschland umzusetzen seien. Der Fokus lag dabei primär auf landwirtschaftlichen Produktions- sowie Ernährungs- und Konsummustern. Gerade für ein Export- und Konsumland wie Deutschland sind diese Themen sowohl für nachhaltige Entwicklung in Deutschland als auch in Hinblick auf die Auswirkungen auf friedliche und nachhaltige Entwicklung in anderen Ländern von besonderer Bedeutung. FriEnt ist gebeten worden, einen Konferenz-Input zur Umsetzung der SDGs im Rahmen von Multi-Akteurs-Prozessen beizutragen und der Frage nachzugehen, was aus der Umsetzung internationaler Rahmenrichtlinien wie der „Voluntary Guidelines for the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests" (VGGT) gelernt werden kann. Besonderes Augenmerk lag dabei auch auf der Frage, in wie weit diese internationalen Rahmenwerke die Teilhabe der Zivilgesellschaft (ZG) erhöht haben und was daraus für Multi-Akteurs-Partnerschaften im Rahmen der 2030 Agenda gelernt werden kann.

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Jahrbuch zu politischen Missionen des CIC veröffentlicht

Marius Müller-Henning

Bei Friedensmissionen denken wir auch heute noch immer zuerst an militärisch bestückte Blauhelm-Missionen der Vereinten Nationen oder von EU, AU und NATO. Doch in den vergangenen Jahren ist zu diesen sehr prominenten Formen von Friedensmissionen eine wachsende Anzahl an politischen Missionen getreten, die Prozesse der Friedenskonsolidierung und des Institutionenaufbaus begleiten, Friedensverhandlungen unterstützen sollen oder auch mit einem präventiven Mandat und in regionaler Ausrichtung der Eskalation von Konflikten und dem Entstehen von Gewalt vorbeugen sollen. Das prominenteste jüngste Beispiel ist die neue UN-Unterstützungsmission in Libyen. Diesen und vielen weiteren zivilen Missionen von UN, EU, AU und OSZE widmet sich das Jahrbuch zu Politischen Missionen, welches dieses Jahr bereits zum zweiten Mal durch das Center on International Cooperation (CIC) in New York herausgegeben wird.

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Sicherheitsrat zum Sicherheitssektor

Marius Müller-Henning

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