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OECD-Bericht zu fragilen Staaten: ODA ist wichtig, reicht aber nicht

Marc Baxmann

Fragile Staaten bleiben hoch auf der Agenda internationaler Organisationen. Angesichts seriöser Schätzungen, nach denen über die Hälfte der ärmsten Menschen der Welt im Jahr 2018 in fragilen Staaten leben wird – bei weiter steigender Tendenz – eine durchaus berechtigte Prioritätensetzung. Die OECD widmet sich in ihrem diesjährigen „Fragile States Report" der Mobilisierung heimischer Staatseinnahmen in fragilen Staaten. Denn trotz der gewaltigen Herausforderungen sanken laut OECD die internationalen ODA-Leistungen an fragile Staaten allein im Jahr 2011 um 2,4 Prozent. Ausländische Direktinvestitionen unterliegen wiederum starken Schwankungen und sind anfällig für Schocks. Rücküberweisungen von Migranten übertreffen zwar in einigen fragilen Staaten bereits die ODA-Leistungen, werden aber nicht immer entwicklungsorientiert investiert. Angesichts dieser Trends sei fraglich, wie fragile Staaten die hochgesteckten Entwicklungsziele erreichen sollen und den Weg in eine friedlichere Zukunft bestreiten können.

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