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Jihadismus(bekämpfung) in Zeiten von Corona: Zur aktuellen Krise im Norden Mosambiks

25. May. 2020
Jannis Saalfeld

Am 23. März 2020 forderte UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus einen sofortigen globalen Waffenstillstand. In allen Konfliktzonen gelte es nun, so Guterres, die Waffen niederzulegen und sich auf den gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie zu konzentrieren. Von diesem Appell unbeeindruckt sehen sich jihadistische Gruppen weltweit durch die Pandemie im Aufwind. Besonders im sub-saharischen Afrika, das in der letzten Dekade zu einem Hotspot islamistischer Gewalt geworden ist, besteht die Gefahr, dass die Ausbreitung des Virus bestehende Destabilisierungstendenzen signifikant verstärken wird.

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Frieden und "Sicherheit" im Zeichen von Corona

19. May. 2020
Martina Fischer

Die globale Krise trifft die Ärmsten am stärksten. Das gilt für die westlichen Metropolen und den globalen Süden. Fragile Staaten, Kriegs- und Nachkriegsregionen sind am wenigsten auf die Pandemie vorbereitet. Die wirtschaftlichen Folgen, sozialen Verwerfungen und Konfliktpotenziale lassen sich derzeit kaum abschätzen. Sicherheit muss neu definiert werden und Abrüstung ist dringend geboten.

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Friedensförderung und Corona-Virus: Informationen sind wichtiges Werkzeug

14. May. 2020
Never Again Rwanda

Die COVID-19-Pandemie ist eine beispiellose Herausforderung für Menschen weltweit. Regierungen, Hilfsorganisationen und Einzelpersonen aus allen Sektoren kommen zusammen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Diese kollektive Herausforderung hat zu globaler Solidarität und Unterstützung geführt. Mit Blick auf die Friedensförderung stellt das Virus nicht nur eine Herausforderung dar, sondern öffnet auch neue Gelegenheitsfenster.

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Sri Lanka. Frieden und Menschenrechte in der Krise schützen

12. May. 2020
Jannike Riesch

Um die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie einzudämmen, haben zahlreiche Länder Maßnahmen ergriffen, die die Bewegungsfreiheit einschränken. Laut ACAPS umfassen diese Beschränkungen in mehr als 120 Ländern Ausgangssperren unterschiedlichen Grades. Eines dieser Länder ist Sri Lanka. Obwohl es zu Beginn der Pandemie relativ wenige Infektionen gab (weniger als 50 in einem Land mit mehr als 21 Millionen Einwohnern), verhängte die srilankische Regierung bereits am 20. März eine strenge inselweite Ausgangssperre.

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Die Pandemie muss ganzheitlich bekämpft werden - Investitionen in Gesundheitssysteme für widerstandsfähige Gesellschaften

08. May. 2020
Elena Sondermann

Für die globale Zusammenarbeit in Richtung nachhaltiger und widerstandsfähiger Gesellschaften ist die Corona-Pandemie wie ein Brennglas: Sie beschleunigt die zugrunde liegenden systemischen Ungleichheiten und bedroht Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte. Angesichts der privilegierten Position Deutschlands im internationalen System, sollte die Bundesregierung den ganzheitlichen Ansatz der Agenda 2030 weiter vorantreiben und es mit einem Paradigmenwechsel in der globalen Zusammenarbeit wiederbeleben.

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