Marc Baxmann

Referent für Internationale Prozesse und Kommunikation

2004 – 2007: Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), Projektreferent im VENRO-Projekt zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

2007 – 2008: Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), Freier Mitarbeiter

Seit Januar 2008: Referent bei FriEnt.

Posts dieses Autors

Weltbank und IDRC laden zum ersten „GRIP-Summit”

Wie kann das Gewaltrisiko in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten reduziert werden? Wie kann die Inklusivität von politischen Vereinbarungen und Prozessen erhöht werden, um Staaten und Gesellschaften widerstandfähiger gegenüber Gewalt und Armut zu machen? Wie können dauerhafte Jobs in diesen Ländern geschaffen werden? Auf einer gemeinsamen Konferenz des Global Center on Conflict, Security, and Development der Weltbank und Kanadas International Development Research Centre (IDRC) suchten vom 14. bis 16. Mai 70 geladene Expertinnen und Experten nach neuen Antworten auf diese Fragen. Das Treffen fand als erster "Gipfel" der Global Resilience Innovation Platform (GRIP) in Nairobi statt und brachte Teilnehmende aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen, um innovative Lösungen, Umsetzungsschritte, gemeinsame Ansätze und weiteren Forschungsbedarf zu diskutieren. 

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Wie Pilze aus dem Boden: Neue globale Multi-Akteurs-Initiativen zur SDG 16 Umsetzung

Vor über einem Jahr hat die UN-Generalversammlung die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Frieden ist als einer von fünf Grundpfeilern in der Präambel sowie als eigenes Nachhaltigkeitsziel (SDG 16) in der Agenda 2030 prominent verankert. In dem Ziel geht es darum, friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz zu ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufzubauen. Friedensrelevante Ziele finden sich jedoch nicht nur in SDG 16, sondern in einer ganzen Reihe von SDGs.

Der Erfolg der Umsetzung dieser Friedensdimension der Agenda wird sich in erster Linie auf nationaler Ebene festmachen – insbesondere in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten bestehen dabei gewaltige Herausforderungen. Gleichzeitig braucht es aber auch Bewegung auf globaler Ebene, um einerseits den Erfahrungsaustausch zur Umsetzung von SDG 16 zu ermöglichen und um anderseits die Aufmerksamkeit auf globale Faktoren mit Auswirkungen auf lokale Konfliktdynamiken zu lenken.

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Zweite Überarbeitung des Cotonou-Abkommens: Zwischen Entwicklung und Sicherheit

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„Der einfache Teil liegt hinter uns“ – Verhandlungen zur Post-2015-Agenda beendet

Am Wochenende haben sich die Delegierten der 193 UN-Mitgliedstaaten auf eine neue ‪Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda‬‬ bis 2030 geeinigt. Das Abschlussdokument “Transforming our World: The 2030 Agenda for Sustainable Development” markiert damit den Endpunkt eines Prozesses, der mit der Rio+20-Konferenz begann und der seine Fortsetzung im Bericht des High-Level-Panels, umfangreichen Konsultationen, dem Vorschlag der Open Working Group sowie dem Synthesebericht des Generalsekretärs fand.

Entsprechend emotional waren die Reaktionen der Delegierten, als die beiden Vorsitzenden des Verhandlungsprozesses, die Botschafter Macharia Kamau und David Donoghue, am frühen Montagmorgen deutscher Zeit die Annahme des Papiers verkündeten – Standing Ovations und Selfie-Festival der Delegierten auf Twitter inklusive. Aber nicht nur die Delegierten, auch die meisten zivilgesellschaftlichen Organisationen begrüßten das Ergebnis.

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