Marc Baxmann

Referent für Internationale Prozesse und Kommunikation

2004 – 2007: Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), Projektreferent im VENRO-Projekt zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

2007 – 2008: Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), Freier Mitarbeiter

Seit Januar 2008: Referent bei FriEnt.

Posts dieses Autors

Evaluierung hebt Mehrwert der EU bei Krisenprävention und Friedensförderung hervor

Die EU sollte ihre Rolle als entscheidender internationaler Akteur für Krisenprävention und Friedensförderung stärken. In den letzten zehn Jahren hat sie dafür ausreichend Erfahrungen gesammelt, strategische Rahmenbedingungen abgeleitet und ihre finanziellen und politischen Instrumente entsprechend angepasst. Dies ist die übergeordnete Empfehlung einer umfangreichen thematischen Evaluierung der Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Unterstützung von Krisenprävention und Friedensförderung (2001-2010). Die Kommission könne in diesem Bereich spezifische Mehrwerte gegenüber anderen Akteuren (u.a. ihren Mitgliedstaaten) anbieten und – so eine Erkenntnis der Evaluierung – hat bewiesen, dass sie erfolgreiche Beiträge zur Krisenprävention und Friedensförderung leisten kann.

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FriEnt veröffentlicht Briefing zur Afrika-EU-Strategie

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Gemeinsame UN/Weltbank Studie: Prävention wirkt – und inklusive Entwicklung ist der beste Weg dorthin

von Marc Baxmann und Max Middeke (GIZ)

Gewaltsame Konflikte werden immer komplexer und hartnäckiger. Gleichzeitig sind mehr nichtstaatliche, regionale und internationale Gewaltakteure beteiligt. Häufig sind die gewaltsamen Konflikte der Gegenwart eng mit globalen Herausforderungen, wie Klimawandel oder internationale organisierte Kriminalität, verbunden. Für von Konflikten betroffene Staaten rückt die Erreichung der SDGs bis 2030 in weite Ferne. Diese und andere globale Trends haben in der internationalen Debatte neuen Schwung für Krisenprävention gebracht. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat Krisenprävention und Friedensförderung zum Kernthema seiner Amtszeit gemacht. Ein erstes Ergebnis dieser neuen Aufmerksamkeit ist die gemeinsame Studie von Weltbank und UN „Pathways for Peace: Inclusive Approaches to Preventing Violent Conflict”.

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Gender in den EU-Außenbeziehungen und der ESVP

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Globale Zivilgesellschaft fordert umfassende Post-2015-Agenda

Vom 20. bis 22. März trafen sich auf Einladung des Berlin Civil Society Centers über 200 Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Netzwerke und Organisationen zur Konferenz „Advancing the Post-2015 Sustainable Development Agenda“ in Bonn. Eine Reihe von Schlüsselpersonen für die Erarbeitung einer zukünftigen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda nach 2015 (u.a. Horst Köhler, Homi Kharas, Amina Mohammed) stellte sich der Diskussion mit der globalen Zivilgesellschaft. In Arbeitsgruppen und weiteren Formaten tauschten die Teilnehmenden Ideen und Positionen aus und formulierten thematische Grundlinien.

In der Arbeitsgruppe zu Frieden und Sicherheit verständigten sich die Teilnehmenden zunächst darauf, dass Frieden und menschliche Sicherheit als Grundlage von Entwicklung eine wesentliche Rolle in der neuen Agenda spielen sollten. Keine Gesellschaft könne sich in einem Umfeld von Unsicherheit, fehlenden Mechanismen gewaltfreier Konflikttransformation und gestörten Staats-Gesellschaft-Beziehungen entwickeln. Andererseits gibt es gesicherte Erkenntnisse, dass horizontale Ungleichheiten und mangelnde Inklusion aller sozialer Gruppen das Gewaltrisiko erhöht und Entwicklungserfolge gefährdet.

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