Sri Lanka: Die Corona-Krise droht die Bevölkerung weiter zu spalten

02. Jun. 2020
Kesuma Saddak

Vor dem Hintergrund der Oster-Anschläge stehen Muslime in Sri Lanka seitdem besonders unter Druck. Sie sind starken Diskriminierungen ausgesetzt, Hassreden und Misstrauen gegenüber Muslimen gehören zur Tagesordnung. Es ist wohl mehr als wahrscheinlich, dass die Corona-Krise (aus)genutzt wird, um Spannungen zwischen Religions- und ethnischen Gruppen im Land weiter zu verschärfen.

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Die „youth burden“ braucht ein neues Narrativ. Das Engagement von Jugendlichen in der Covid 19 Krise ist eine Chance

29. May. 2020
Melanie Pinet

In fragilen und von Konflikten betroffenen Regionen führt die Ausbreitung des Covid-19 Virus dazu, dass gesellschaftliche Spannungen durch den ohnehin meist ungleichen (und teilweise nichtvorhandenen) Zugang zu medizinischen und sozialen Leistungen weiter zunehmen. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Jeder vierte von ihnen lebt in fragilen Kontexten.

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Jihadismus(bekämpfung) in Zeiten von Corona: Zur aktuellen Krise im Norden Mosambiks

25. May. 2020
Jannis Saalfeld

Am 23. März 2020 forderte UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus einen sofortigen globalen Waffenstillstand. In allen Konfliktzonen gelte es nun, so Guterres, die Waffen niederzulegen und sich auf den gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie zu konzentrieren. Von diesem Appell unbeeindruckt sehen sich jihadistische Gruppen weltweit durch die Pandemie im Aufwind. Besonders im sub-saharischen Afrika, das in der letzten Dekade zu einem Hotspot islamistischer Gewalt geworden ist, besteht die Gefahr, dass die Ausbreitung des Virus bestehende Destabilisierungstendenzen signifikant verstärken wird.

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Frieden und "Sicherheit" im Zeichen von Corona

19. May. 2020
Martina Fischer

Die globale Krise trifft die Ärmsten am stärksten. Das gilt für die westlichen Metropolen und den globalen Süden. Fragile Staaten, Kriegs- und Nachkriegsregionen sind am wenigsten auf die Pandemie vorbereitet. Die wirtschaftlichen Folgen, sozialen Verwerfungen und Konfliktpotenziale lassen sich derzeit kaum abschätzen. Sicherheit muss neu definiert werden und Abrüstung ist dringend geboten.

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Friedensförderung und Corona-Virus: Informationen sind wichtiges Werkzeug

14. May. 2020
Never Again Rwanda

Die COVID-19-Pandemie ist eine beispiellose Herausforderung für Menschen weltweit. Regierungen, Hilfsorganisationen und Einzelpersonen aus allen Sektoren kommen zusammen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Diese kollektive Herausforderung hat zu globaler Solidarität und Unterstützung geführt. Mit Blick auf die Friedensförderung stellt das Virus nicht nur eine Herausforderung dar, sondern öffnet auch neue Gelegenheitsfenster.

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