Peacebuilding in Crisis? Internationales Symposium der DSF

20. Aug. 2015
Marc Baxmann

Gemeinsam mit dem Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF) der Universität Osnabrück veranstaltete die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) vom 23. bis 25. Januar ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Peacebuilding in Crisis? Experience and New Perspectives“. Viele Diskussionspunkte der Veranstaltung spiegeln sich auch in den Debatten und Dilemmata der Praxis wider, wie wir als Beobachter aus der Praxis feststellen konnten. Ausgangspunkt der Tagung bildete die zwiespältige Bilanz der Bemühungen um eine nachhaltige Friedenskonsolidierung nach der Beendigung von Gewaltkonflikten. Die Kritik entzündet sich nicht nur an den empirisch beobachtbaren Ergebnissen von „Peacebuilding“-Interventionen, sondern stellt auch die theoretischen (analytischen und normativen) Grundannahmen im Kontext von Transformationsprozessen in Post-Konflikt-Gesellschaften („social engineering“) in Frage. Die Tagung befasste sich daher auch mit der internationalen Debatte über das so genannte „liberal /post-liberal peace“-Paradigma und diskutiert Konzepte, die hybride und informelle Formen der Friedenskonsolidierung oder die stärkere Einbindung lokaler Akteure, Netzwerke und Werte favorisieren.

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