OECD-Bericht zu fragilen Staaten: ODA ist wichtig, reicht aber nicht

Marc Baxmann

Fragile Staaten bleiben hoch auf der Agenda internationaler Organisationen. Angesichts seriöser Schätzungen, nach denen über die Hälfte der ärmsten Menschen der Welt im Jahr 2018 in fragilen Staaten leben wird – bei weiter steigender Tendenz – eine durchaus berechtigte Prioritätensetzung. Die OECD widmet sich in ihrem diesjährigen „Fragile States Report" der Mobilisierung heimischer Staatseinnahmen in fragilen Staaten. Denn trotz der gewaltigen Herausforderungen sanken laut OECD die internationalen ODA-Leistungen an fragile Staaten allein im Jahr 2011 um 2,4 Prozent. Ausländische Direktinvestitionen unterliegen wiederum starken Schwankungen und sind anfällig für Schocks. Rücküberweisungen von Migranten übertreffen zwar in einigen fragilen Staaten bereits die ODA-Leistungen, werden aber nicht immer entwicklungsorientiert investiert. Angesichts dieser Trends sei fraglich, wie fragile Staaten die hochgesteckten Entwicklungsziele erreichen sollen und den Weg in eine friedlichere Zukunft bestreiten können.

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Peacebuilding in Crisis? Internationales Symposium der DSF

20. Aug. 2015
Marc Baxmann

Gemeinsam mit dem Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF) der Universität Osnabrück veranstaltete die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) vom 23. bis 25. Januar ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Peacebuilding in Crisis? Experience and New Perspectives“. Viele Diskussionspunkte der Veranstaltung spiegeln sich auch in den Debatten und Dilemmata der Praxis wider, wie wir als Beobachter aus der Praxis feststellen konnten. Ausgangspunkt der Tagung bildete die zwiespältige Bilanz der Bemühungen um eine nachhaltige Friedenskonsolidierung nach der Beendigung von Gewaltkonflikten. Die Kritik entzündet sich nicht nur an den empirisch beobachtbaren Ergebnissen von „Peacebuilding“-Interventionen, sondern stellt auch die theoretischen (analytischen und normativen) Grundannahmen im Kontext von Transformationsprozessen in Post-Konflikt-Gesellschaften („social engineering“) in Frage. Die Tagung befasste sich daher auch mit der internationalen Debatte über das so genannte „liberal /post-liberal peace“-Paradigma und diskutiert Konzepte, die hybride und informelle Formen der Friedenskonsolidierung oder die stärkere Einbindung lokaler Akteure, Netzwerke und Werte favorisieren.

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Aus zwölf mach fünf: Europäische Kommission legt Kohärenzbereicht vor

Marc Baxmann

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Mediation und Dialog auf der EU-Agenda

Marc Baxmann

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Lissabon-Vertrag in Kraft

Marc Baxmann

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