Libanon

Jochen Hippler
| 2005

Konfliktanalyse

Der Libanonkrieg vom Juli/August 2006 hat erneut unter Beweis gestellt, dass sowohl die Region des Nahen und Mittleren Ostens insgesamt und der Libanon selbst dauerhaft von Gewaltkonflikten bedroht sind. Zugleich haben der Krieg und die durch ihn bewirkten Zerstörungen die Notwendigkeit internationalen Engagements zu humanitären Zwecken und zum Wiederaufbau sowie zur friedenspolitischen Post-Conflict Nachsorge und zur Abwendung eines Rückfalls in gewaltsame Konfliktaustragung unterstrichen. Dabei handelt es sich um Aufgaben, die nur gemeinsam von staatlichen und zivilgesellschaftlichen sowie von libanesischen, externen und internationalen Akteuren bewältigt werden können. FriEnt hat gemeinsam mit dem Deutschen Entwicklungsdienst, dem forumZFD und der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Konfliktanalyse herausgeben, in der Dr. Jochen Hippler (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen) die historisch-politischen Voraussetzungen und aktuellen Probleme beschreibt, auf den Krieg vom Sommer 2006 und dessen humanitäre und materielle Folgen eingeht und zentrale Problem- und Konfliktpunkte benennt. Schließlich werden Handlungsfelder und Handlungsoptionen für unterschiedliche Akteure aufgezeigt.

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Seitenzahl
22
Sprache
DE
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