Frieden, Entwicklung und Sicherheit

© UNPhoto/Tim McKulka

„Comprehensive approach“, „3D“, „whole of government“, „vernetzte Sicherheit“, „zivil‐militärische Zusammenarbeit“ – in den vergangenen Jahren wurden viele Begriffe geprägt, um das Zusammenwirken außen‐, sicherheits‐ und entwicklungspolitischer Akteure in fragilen und von Konflikten betroffenen Ländern zu beschreiben. Dahinter steht die Annahme eines Zuwachs an Effektivität, Effizienz und politischem Gestaltungsspielraum.

Allerdings führt die Begriffsvielfalt oftmals zu Missverständnissen unter den beteiligten Akteuren. Ebenso lösen die zugrundeliegenden Konzepte zum Teil heftige Kontroversen aus, aufgrund verschiedener Wert‐ und Zielvorstellungen sowie unterschiedlicher Verständnisse von Kernbegriffen wie „Sicherheit“, „Krisenprävention“ oder „Zusammenarbeit“: Wessen Sicherheit soll gewährleistet oder wieder hergestellt werden? An welchen Zielen orientiert sich ein Engagement externer Akteure, wer formuliert diese und die entsprechende Strategie? Was bedeutet dies für die zivil‐militärische Interaktion oder die Zusammenarbeit staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure vor Ort? Und welche konkreten Möglichkeiten, aber auch Probleme sind mit einer Zusammenarbeit verbunden?

Diese Fragen stellen sich nicht nur auf nationalstaatlicher Ebene – im Kontext der ressortübergreifenden Zusammenarbeit und der Interaktion zwischen bilateralen militärischen und zivil-staatlichen als auch zivilgesellschaftlichen Akteuren. Auch im Rahmen multilateraler Friedens- und Stabilisierungsmissionen wie von der UN, AU und EU wird die Bedeutung und Rolle entwicklungs- und friedenspolitischer Akteure und Ansätze vermehrt diskutiert. mehr

Aktivitäten

FriEnt-Impulse 12/2006: Staatengemeinschaft muss Prävention höchste Priorität einräumen

Beitrag von Thelma Ekyor vom Centre for Conflict Resolution in Südafrika  mehr


Langfristige Stabilisierung des Friedens im Kongo

Bericht vom FriEnt/AFB-Fachgespräch am 30. November 2006  mehr


FriEnt/BICC Arbeitsgespräch zu zivil-militärischen Schnittstellen

Bericht vom FriEnt/BICC Arbeitsgespräch am 7. September 2006  mehr


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FriEnt-Publikationen

FriEnt Briefing 10
Marius Müller-Hennig | Bodo Schulze | Natascha Zupan | FriEnt  | 2011
FriEnt-Briefing 7
Jost Pachaly | FriEnt  | 2007
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Aktuelles

Study
International Committee of the Red Cross  | 2014
New GPPAC publication
GPPAC  | 2014
weitere Hinweise

Mitgliederpublikationen

Development Policy in the Context of Conflict, Fragility and Violence BMZ...
BMZ  | 2014
A Handbook
Friedrich-Ebert-Stiftung, African Union  | 2014
weitere Publikationen

Literatur-Tipps

Examining the relationship between aid and security in Afghanistan’s Helmand...
Stuart Gordon | Feinstein International Center  | 2011
Koordiniert, komplementär und kohärent agieren in fragilen Situationen
 | 2011
The World Development Report 2011
The World Bank  | 2011