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FriEnt-Impulse
01 // 2019
 

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen mit der ersten Ausgabe der FriEnt-Impulse im Jahr 2019 zwei neue FriEnt-Publikationen präsentieren zu können.

Im FriEnt-Blog stellen wir eine Umfrage zur öffentlichen Wahrnehmung von Friedensförderung in Deutschland vor. Das Ergebnis: Eine große Mehrheit der Deutschen sieht eine hohe Relevanz der Friedensförderung bei der Beendigung von Konflikten, und möchte dafür auch mehr Ressourcen bereitgestellt sehen. Diese positive Einschätzung ist unabhängig von Alter und Geschlecht und bestätigt sich quer durch die politische Landschaft.

In einem neuen FriEnt-Briefing ziehen Caroline Kruckow und Sylvia Servaes (FriEnt) eine Bilanz zum Verhältnis von Wirtschaft und Frieden und zeigen auf, dass sich eine Friedensdividende nicht automatisch aus wirtschaftlicher Entwicklung ableiten lässt.

Warum das Jahr 2019 für die Zukunft von SDG 16 entscheidend sein wird und worauf es dabei aus Friedensperspektive ankommt, erläutert Marc Baxmann (FriEnt) im Impuls-Artikel.

Darüber hinaus berichten wir über viele weitere interessante Aktivitäten aus dem FriEnt-Team und den Mitgliedsorganisationen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel FriEnt
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Tipps & Infos
 
Impuls-Artikel
 

Auf ins Gipfeljahr 2019: Wie Friedensakteure die Überprüfung von SDG 16 nutzen können

2019 wird ein entscheidendes Jahr für die Zukunft des nachhaltigen Entwicklungsziels (SDGs) 16 für friedliche, gerechte und inklusive Gesellschaften. Höhepunkt ist das sogenannte High Level Political Forum im Juli in New York. Auf der Agenda steht dabei nicht nur die Überprüfung des Fortschritts bei der Erreichung von SDG 16, auch werden erstmalig eine Reihe von fragilen und von Konflikten betroffene Staaten über die Umsetzung der Agenda 2030 berichten. Marc Baxmann erläutert im Impuls-Artikel, warum das HLPF für Friedensakteure eine große Chance bietet, die Themen aus SDG 16 in den Mittelpunkt zu rücken und politische Unterstützung für die Friedensdimension der Agenda 2030 zu gewinnen.

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FriEnt-Team
 

Umfrage zur öffentlichen Wahrnehmung von Friedensförderung in Deutschland

Angesichts einer zunehmenden Zahl bewaffneter Konflikte und ihren globalen Folgen hat sich die politische Debatte um die richtigen Antworten und Strategien in den letzten Jahren intensiviert. Dabei kommt häufig zu kurz, welche Antworten die Bevölkerung für die richtigen hält. Eine breite öffentliche Unterstützung ist für die Erreichung der ambitionierten Ziele zur Prävention, Bearbeitung und Lösung von gewaltsamen Konflikten jedoch zentral. Aber welche Einstellungen und welches Wissen haben die Bürgerinnen und Bürger zur Förderung des Friedens? Welche individuellen Faktoren erklären die Einstellungen und das Wissen innerhalb der Bevölkerung zu Friedensförderung?

Wir stellen die Ergebnisse für Deutschland aus der Studie "Public support for peacebuilding", von Conciliation Resources und Alliance for Peacebuilding, hier vor. 

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Neues FriEnt-Briefing: Wirtschaft und Frieden – eine Bilanz: Mit dem Bulldozer Wirtschaften für den Frieden?

„Jobs – jobs – jobs“ ist der Tenor des Weltentwicklungsberichts von 2011, mit dem auch 2018 mögliche Lösungen für zunehmend gewaltsame Situationen diskutiert und praktisch angegangen werden. Wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen werden darin als zentrale Bestandteile für Stabilisierung, Konflikttransformation und Friedenskonsolidierung propagiert. Aber auch die Agenda 2030 und der „New Deal for Engagement in fragile States“ sehen eine besondere Rolle für die Wirtschaft und den privaten Sektor in der Konfliktbewältigung vor. Diesem Verhältnis sind die Autorinnen dieses Briefings, Caroline Kruckow und Sylvia Servaes, nachgegangen und ziehen eine erste Bilanz.

Das FriEnt-Briefing kann hier sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch herunter geladen werden.

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FriEnt nimmt den Kenia Länderrundtisch wieder auf

FriEnt möchte den Kenia-Länderrundtisch wiederaufleben lassen, der zuletzt 2013 stattfand. Das Ziel besteht darin, frühzeitig Potenziale einer möglichen gewaltsamen Eskalation zu erkennen und kritisch zu reflektieren, ob die deutschen Partner auch bei kurzfristigem Handlungsbedarf zur Gewaltprävention spezifische Impulse setzten können. Bei ersten Vorgesprächen im November 2018 in Nairobi regten deutsche und kenianische Partner an, den FriEnt-Rundtisch auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und den Fortgang der politischen Reformen als Wegbereiter der nächsten Wahlen in 2022 zu konzentrieren.

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Neue Artikel im PeaceLab-Blog zur Vergangenheitsarbeit

Gemeinsam mit GPPi hat FriEnt den PeaceLab-Blog zu Vergangenheitsarbeit moderiert. Der Blog sollte Raum für vielfältige Stimmen aus Politik, Praxis und Wissenschaft geben. Denn: die Entwicklung der ressortgemeinsamen Strategie Vergangenheitsarbeit und Versöhnung (Transitional Justice) ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bearbeiten, Frieden fördern“ (2017).

Folgene Beiträge wurden im Dezember veröffentlicht:

Transitional Justice: PeaceLab-Blog ist große Bereicherung für Strategie der Bundesregierung
Stefan Oswald | Dezember 2018

Schmerzhafte Wahrheiten brauchen Meister*innen der Rede
Ulrike Schmid | Dezember 2018

Any “One-Size-Fits-All” Approach to Transitional Justice is Doomed to Fail
Annah Moyo | Dezember 2018

Transitional Justice lebt vom internationalen Austausch
Anna Kaminsky | Dezember 2018

Deutsche Erfahrungen ernst nehmen
Ralf Possekel | Dezember 2018

The Youth is Cambodia’s Only Hope for Social Reconciliation
Soth Plai Ngarm, Emma Leslie | Dezember 2018   

Tapping Into the Transformative Potential of Collective Reparations
Johanna Lober | Dezember 2018 

The Failure of Top-Down Approaches to Transitional Justice: What Iraqis and Syrians Teach Us
Habib Nassar | Dezember 2018

Politische Initiativen und Länderprogramme miteinander verknüpfen
Heidi Grau | Dezember 2018 

The Promises and Pitfalls of Comprehensive Transitional Justice: The Colombian Case
Christian Völkel | Dezember 2018                 

Lasst Reparationsprogramme nicht im Stich!
Eva Ottendörfer | Dezember 2018

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FriEnt Tipps & Infos
 

Austrian Study Centre for Peace and Conflict Resolution | China als Akteur der Friedensförderung

 
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