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FriEnt-Impulse
Ausgabe 04 // 2020
 

Liebe Leserinnen und Leser,

so langsam kehren wir zurück zur Normalität und auch die „Impulse“ kreisen nicht mehr hauptsächlich um die Corona-Pandemie und ihre Folgen. Der Impuls von Sipri-Direktor Dan Smith fasst kurz die wichtigsten Erkenntnisse des diesjährigen Sipri-Forums zusammen. Er kommt zu dem Schluss, dass es die Sehnsucht und Notwendigkeit gibt, gemeinsam zu analysieren, zu diskutieren und Probleme zu lösen. Auch wenn dies im Moment virtuell passieren muss. Auch diese Ausgabe der Impulse möchte wieder dazu beitragen, aktuelle Informationen zu teilen und damit die Diskussion voranzubringen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine produktive Lektüre.

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel
 

‘A Crash Course in Empathy’: The Stockholm Forum on Sustaining Peace in the Time of COVID-19

The annual Stockholm Forum on Peace and Development is co-hosted by the Swedish Ministry for Foreign Affairs and the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). From a low-key start in 2014, it has grown into a key place in the international peacebuilding calendar, bringing together international organisations, civil society, governments and experts to debate international policy and build a community of practitioners working at the nexus of peace and development.

In 2020, the Stockholm Forum changed its format to ensure that global dialogue could continue in the face of the COVID-19 pandemic. Between 11 and 22 May 22, the forum went virtual, working with over 40 partners to convene 46 High-Level Interactive Dialogues, Public Panels, and closed partner-led sessions using a combination of innovative technology and a bespoke conference platform.

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FriEnt-Team
 

Außenpolitik nach Wildwest-Manier

Deutsche und europäische Politiker sind davon überzeugt, dass Waffenlieferungen aus heimischer Produktion an Sicherheitskräfte in Afrika und dem Nahen Osten zu mehr Stabilität und Frieden führen.

Inmitten des Niedergangs der Pax Americana will die EU-Außenpolitik beim globalen Machtrennen zum Sprung nach vorn ansetzen. Wenn die USA als vermeintlicher Sicherheitsgarant ausfallen, muss Europa selbst für Ordnung in seiner Nachbarschaft sorgen, so der Glaube der Politiker.

Dabei  erscheint für viele Europapolitiker die Ausrüstung und Ausstattung von Armeen und Polizeien in Drittländern ein probates Mittel. Über die Schaffung einer sogenannten "Europäischen Friedensfazilität" sollen militärische Ausbildung und Ausrüstung in Drittstaaten sowie Militäreinsätze finanziert werden. Über die Höhe des milliardenschweren Programms wird derzeit in Brüssel gerungen." 

Konstantin Bärwaldt von FriEnt und zwei Kolleginnen von Saferworld haben sich in der IPG (Internationale Politik und Gesellschaft) mit diesen deutschen und Europäischen Ambitionen auseinandergesetzt. Sie kommen zu dem Schluss, dass Deutschland und andere europäische Länder aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen sollten, damit sie sich bei der Verfestigung von sozialen Missständen, Konflikten und Instabilität nicht mitschuldig machen. Die Ausarbeitung einer europäischen Friedensdoktrin wäre ein unverzichtbarer erster Schritt. Hier geht es zum vollständigen Artikel

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Aus den Mitgliedsorganisationen
 

Brot für die Welt | EU: „Wiederaufbau-Fonds“ und neuer Finanzrahmen: mehr Geld für „internationale Kooperation“ 
Die EU-Kommission möchte den wirtschaftlichen "Wiederaufbau" in der Union nach Corona großzügig unterstützen. Im zweiten Entwurf der Kommission für den siebenjährigen Haushalt wurden einige Karten neu gemischt - auch für die Themen "Sicherheit", „Entwicklung“ und "internationale Kooperation".

 

BMZ | Der Ansatz "Viel hilft Viel" ist gescheitert
Im Auftrag des BMZ haben renommierte Experten das langjährige Engagement internationaler Geber in Afghanistan ausgewertet. Daraus können Ableitungen für die künftige Aufstellung der Gebergemeinschaft gezogen werden.

 
 

ZFD | Neues Portal zur Friedensarbeit in Corona-Zeiten
Das Konsortium Ziviler Friedensdienst veranschaulicht in einem neuen Bereich auf seiner Webseite, wie Projekte der Friedensförderung und Gewaltprävention auf die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie reagieren. 

 
 
 
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FriEnt Tipps & Infos
 

Global Peace Index 2020

Das Institute for Economics & Peace hat eine neue Ausgabe des Global Peace Index herausgegeben. Den vollen Index finden Sie hier.

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Indigene Völker unter Druck

Der aktuelle Giga Focus Lateinamerika stellt die dramatische Lage der indigenen Völker Lateinamerikas in den Mittelpunkt, die im schlimmsten Fall in einer Ausrottung  durch Covid 19 gipfeln könnte.

Den kompletten Aufsatz von Daniel Flemes und Svenja Schöneich finden Sie hier.

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Wenige Lichtblicke bei der Korruptionsbekämpfung im Südkaukasus

Eine neue SWP Studie des Kaukasus-Experten Uwe Halbach untersucht, wo die südkaukasischen Staaten bei Korruption und Korruptionsbekämpfung stehen. Das Thema Korruption und Korruptionsbekämpfung ist ein Maßstab für die Qualität von Regierungsführung. Ein Anliegen europäischer Außenpolitik in den 2000er Jahren war es, die drei südkaukasischen Staaten dabei zu unterstützen, ihre Regierungsführung zu verbessern. In der späten sowjetischen Periode galten die »transkaukasischen« Unionsrepubliken als besonders stark von Korruption betroffen.

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Mehr Geld für Friedensforschung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) fördert Studien in den Bereichen Rüstungskontrolle und Abrüstung, Völkerrecht, Gewaltprävention und Friedensaufbau. Ende Mai erhielt die DSF aufgrund eines Gutachtens eine dringend erforderliche Aufstockung des Stiftungskapitals. Zunächst einmal gibt es 1,5 Millionen Euro vom Auswärtigen Amt. Bis 2023 werden es insgesamt 6 Millionen Euro, um die Arbeit längerfristig abzusichern. Dieser Schritt ist wichtig zur Umsetzung dessen, was die Bundesregierung in ihren Leitlinien "Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern" 2017 angekündigt hat.

https://bundesstiftung-friedensforschung.de/wp-content/uploads/2020/05/2005_PM_Stiftungsvermoegen.pdf

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