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FriEnt-Impulse
Ausgabe 08 // 2020
 

Liebe Leserinnen und Leser,

was für eine hoffnungsvolle Woche im düsteren November: Impfstoff gegen COVID-19 in Sicht, aus den USA hört man Bekenntnisse zum Multilateralismus und in Bergkarabach ruhen jetzt die Waffen. Wie es dort weitergehen und nachhaltiger Frieden in einer Region geschaffen werden kann, die seit vielen Jahren nicht zur Ruhe kommt, untersucht Felix Hett von der Friedrich-Ebert-Stiftung im aktuellen „Impuls“. Auch auf der Geneva Peace Week wurden Ansätze diskutiert, die die Welt zu einem friedlicheren Ort machen können. Mitglieder des FriEnt-Teams berichten von Veranstaltungen zu Hate Speech und der komplizierten Beziehung zwischen Wirtschaft und Frieden. Daneben teilen unsere Mitgliedsorganisationen neueste Erkenntnisse. 

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Ihr FriEnt Team

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Impuls-Artikel FriEnt
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Aus den
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Tipps & Infos
 
Impuls-Artikel
 

Krieg um Bergkarabach: Humanitäre Katastrophe mit Ansage

Aserbaidschan hat den Krieg um Bergkarabach gewonnen. Die internationale Staatengemeinschaft hat es in 26 Jahren nicht geschafft, eine Verhandlungslösung nach OSZE-Prinzipien gegenüber zwei kleinen Staaten durchzusetzen. Neben der Unnachgiebigkeit der lokalen Akteure scheint ein gewisses Desinteresse an der Region verantwortlich zu sein. In unserem Impuls-Leitartikel setzt sich Felix Hett mit den aktuellen Entwicklungen in der umstrittenen Region auseinander. 

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FriEnt-Team
 

Aktuelle Trends und mehr Mut zu Meinung

Die Leser*innenbefragung aus unserer letzten Impulse-Ausgabe gibt wichtige Hinweise für eine Weiterentwicklung des Mediums. Die gute Nachricht ist: Unser Newsletter Impulse ist für die Teilnehmenden unserer Leser*innenbefragung eine häufig genutzte (52 Prozent) und mit Abstand zu anderen Kommunikationsinstrumenten von FriEnt auch die wichtigste Informationsquelle. Vielen Dank an die 50 Teilnehmenden, dass Sie uns dabei unterstützen, Impulse besser an Ihre Informationsbedürfnisse anzupassen. Einen Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse der Befragung finden Sie hier

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Müssen wir mehr als nur reden?

Strategien und Initiativen für die Bekämpfung von Hate Speech und Hate Crimes in Europa

Die Bekämpfung von Hate Speech und Hate Crimes kann nur gelingen, wenn Staat und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Ein verbindlicher Rechtsrahmen, Dialog und Bildung müssen Hand in Hand gehen. Zu diesem Ergebnis kamen die Panelist*innen der Veranstaltung „Adressing Hate Speech in Europe“ auf der Geneva Peace Week. Eine ausführliche Zusammenfassung der Online-Session können Sie hier finden. 

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Wirtschaft hilft dem Frieden bisher wenig

Briefing und Town Hall Meeting im Rahmen der Geneva Peace Week gemeinsam mit CDA und International Alert

Seit Jahrzehnten gibt es die These, dass Unternehmen positive Auswirkungen auf den Frieden haben. Unter anderem, weil die Schaffung von Arbeitsplätzen die wirtschaftliche Situation von Menschen in einer Region stabilisiert. Bisher stützt sich dieser Zusammenhang auf eine überraschend kleine Evidenzbasis. Auf der Geneva Peace Week initiierten FriEnt, CDA und international Alert eine Diskussion zum Thema mit Expert*innen aus aller Welt. Eine Zusammenfassung dazu finden Sie hier

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Business und Peace. It takes two to tango.

Die neue Publikation „Business und Peace. It takes two to tango“ geht den Chancen und Risiken des Engagements der Privatwirtschaft für die Friedensförderung auf den Grund. 

Wirtschaftliche Entwicklung, Geschäftstätigkeit und neue Arbeitsplätze stabilisieren fragile und von Konflikten betroffene Gesellschaften. Diese Logik zieht sich seit 2011 wieder durch einen ewig alten Fachdiskurs. So einfach ist das aber nicht, denn Unternehmen profitieren zum Beispiel manchmal von Konflikten. Oder aber sie verhalten sich nicht oder nicht ausreichend konfliktsensibel und richten unabsichtlich mehr Schaden als Nutzen an. Um diese Zusammenhänge grundlegend zu untersuchen, organisierte FriEnt im letzten Jahr eine internationale Expertenberatung.

Die Erkenntnisse aus dieser Expertenberatung hat FriEnt gemeinsam mit CDA und International Alert strukturiert und in dem Dossier „Business und Peace. It takes two to tango“ zusammengeschrieben, das gerade erschienen ist. Die Autor*innen werfen dabei eine Reihe von Fragen auf: Unter welchen Bedingungen können Unternehmen für die Unterstützung des Friedens gewonnen werden – und wie können sie auf das Prinzip "do no harm" verpflichtet werden? Welche Rolle spielen Investoren und Banken als Anbieter von Unternehmensfinanzierungen? Welche Kriterien müssen Unternehmen erfüllen, um die öffentliche Finanzierung unter (Post-)Konfliktbedingungen zu rechtfertigen? 

Die Autor*innen spitzen als zentrale Botschaft zu, dass es bei der Verbindung von Wirtschaft und Frieden auf das ausgewogene Verhältnis von Erwartungen und Möglichkeiten, Chancen und Risiken auf beiden Seiten ankommt, um hier friedenspositiv zu wirken. Es braucht halt immer zwei, um Tango zu tanzen.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden. 

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Aus den Mitgliedsorganisationen
 

GIZ | Zwischen Gewaltaufruf und Meinungsfreiheit

Hate Speech in sozialen Medien wird immer häufiger zum Treiber und Brandbeschleuniger von Konflikten. Das GIZ-Programm "Stärkung der Versöhnungsprozesse in Sri Lanka“ hat auf der Konferenz „Hate Speech in Asia“ ein Panel zum Engagement junger Menschen bei der Bekämpfung von Hate Speech in Sri Lanka organisiert.

 

BMZ | Durch Prävention Krisen entschärfen – Stockholm High-Level Meeting

Beim Stockholm High-Level Meeting „Act and Anticipate - Addressing the Humanitarian Impact of Climate“ sprachen Vertreter*innen aus der Politik über die humanitären und entwicklungspolitischen Auswirkungen des Klimawandels. Die globale Verantwortung für nachhaltiges Handeln sowie die Bedeutung und Wirksamkeit von präventiven Maßnahmen wurde von allen Teilnehmenden gleichermaßen hervorgehoben.

 
 

Misereor | Misereor setzt sich für die Kampagne „Killer-Roboter stoppen“ ein

Gemeinsam mit anderen Organisationen unterstützt MISEREOR die Arbeit der Kampagne „Killer-Roboter stoppen!“, die auf die Gefahren von autonomen Waffensystemen aufmerksam macht, und setzt sich damit für ein Verbot autonomer Waffensysteme ein.

 

 

 

Agiamondo| Brot für die Welt | Misereor | Kirchen stärken Gerechtigkeit und Frieden in Afrika

Kirchen können aufgrund ihrer christlichen Mission, ihrer internationalen Organisation und ihrer lokalen Verwurzelung viel für Frieden und Gerechtigkeit leisten. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in Simbabwe und Nigeria teilten die Diskutant*innen des Fachgesprächs der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).

 

 
 

Brot für die Welt | Afrika hofft auf Verbesserungen infolge der Pandemie

Eine neue, von Brot für die Welt finanzierte Publikation untersucht, warum Subsahara-Afrika die Pandemie bisher wenig beschädigt überstanden hat. Sie arbeitet vor diesem Hintergrund einige für den Kontinent grundlegende Herausforderungen und Lösungsansätze heraus. 

 

FES | Gegen den Trend: Progressive Sicherheitsansätze für Frieden und Menschenrechte

Das von der Friedrich-Ebert-Stiftung mitbegründete Netzwerk „Security Policy Alternatives Network“ (SPAN) entwickelt Vorschläge für alternative menschenrechtsbasierte Ansätze der Sicherheits- und Friedenspolitik. Bei seinem jährlichen Netzwerktreffen im Oktober 2020 stellten SPAN-Mitglieder ihre Politikempfehlungen vor und diskutierten diese mit Vertreter*innen der EU, der NATO und der UN.

 
 
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FriEnt Tipps & Infos
 

Wege zur Wiederbelebung der Partnerschaft zwischen Afrika und Europa

Im FriEnt Blogbeitrag „Pathways towards a revitalised Africa-Europe strategic partnership“ beschreibt Cedric de Coning, Accord-Berater und Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Forschungsgruppe Frieden, Konflikt und Entwicklung am Norwegischen Institut für Internationale Angelegenheiten (NUPI), welche Chancen mit der Verschiebung des EU-AU-Gipfels und der damit verbundenen Verabschiedung eines neuen Partnerschaftsabkommens im Oktober 2020 einhergehen. Den englischen Originalbeitrag finden Sie hier.

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Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt)
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