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FriEnt-Impulse
Ausgabe 09 // 2020
 

Liebe Leserinnen und Leser,

die letzte Ausgabe der Impulse in diesem Jahr spiegelt die großen Themen des Jahres 2020 wider: die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, Klima, Flucht, Krieg um die umstrittene Region Bergkarabach und selbstverständlich, wenig überraschend, die Covid-19 Pandemie und ihre Auswirkungen. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Vor allem aber wünschen wir Ihnen eine gute Zeit bis zum nächsten Jahr, auch wenn Weihnachten und der Jahreswechsel dieses Mal für die meisten von uns ganz anders ausfallen werden als sonst. Vielleicht bietet dies ja Raum für Entdeckungen. 

Bis zum nächsten Jahr und bleiben Sie gesund.

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel FriEnt
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Aus den
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Tipps & Infos
 
Impuls-Artikel
 

Evaluation der EU-Unterstützung für Konfliktprävention und Friedensförderung

Das Engagement braucht alle Akteure und Mitgliedsstaaten

In unserem aktuellen Impuls-Leitartikel ordnet Volker Hauck von ECDPM die zentralen Evaluationsergebnisse der EU-Unterstützung für Konfliktprävention und Friedensförderung ein. Diese beziehen sich auf den Zeitraum zwischen 2013 und 2018. Hauck stellt fest, dass die EU ihre Arbeitsweise und die Unterstützung in beiden Bereichen seit 2011 deutlich verbessert hat. Aber es gibt trotzdem keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen. 

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FriEnt-Team
 

Die internationale Gemeinschaft muss schnell handeln

Kooperationsveranstaltung von FriEnt, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Um einen dauerhaften, stabilen Frieden zu schaffen, sollten sich Bundesregierung sowie die EU und OSZE in der Bergkarabach-Frage stärker engagieren. In einer Kooperationsveranstaltung teilten die Teilnehmer*innen Befürchtungen und Lösungsansätze rund um den Frieden im Südkaukasus. Eine ausführliche Zusammenfassung der Kooperationsveranstaltung können Sie hier finden. 

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Wie gefährlich ist die COVID-19 Pandemie für Frieden und Entwicklung?

Aktuelle FriEnt-Studie

Die aktuelle FriEnt-Studie Coming to Peace with COVID-19?  beschäftigt sich mit den konkreten Herausforderungen und Risiken für Friedens- und Entwicklungsakteure durch die Pandemie. Eine kurze Zusammenfassung und den Link zur Studie finden Sie hier

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Aus den Mitgliedsorganisationen
 

GIZ | Structural change in Nepal due to the Covid-19 pandemic and its impact on peacebuilding

In Nepal nehmen Frauen die Rolle von Friedensstifterinnen in ihren Familien und Gemeinschaften ein. Wie sich diese Rolle durch die Corona-Pandemie aktuell verändert, und welche Chancen für einen verbesserten sozialen Zusammenhalt und Frieden durch die Pandemie eröffnet werden, schildern Yoga Raj Sapkota und Stephanie Theis, Friedensberater und -beraterin für die GIZ in Nepal. 

 

FES | No lasting peace without climate security

Wie untergraben die Auswirkungen des Klimawandels die Bemühungen zur Förderung friedlicher Gesellschaften? Und wie kann dies verhindert werden? Gemeinsam mit dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und der Pan African Climate Justice Alliance (PACJA) ist die Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Kenia diesen und anderen Fragen im Kontext der Horn of Africa Climate Security Working Group nachgegangen. Der Kommentar stützt sich auf Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Projekt.

 
 
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FriEnt Tipps & Infos
 

Sonderinitiative Flucht fördert Projekte in 63 Ländern

Neue Broschüre „Perspektiven für Flüchtlinge“

Mit der Sonderinitiative Flucht hat das BMZ vor sechs Jahren auf die globalen Flüchtlingsbewegungen reagiert. Die Initiative hat eine neue Broschüre über „Perspektiven für Flüchtlinge“ veröffentlicht. Sie richtet sich in erster Linie an die interessierte deutsche Öffentlichkeit und beschreibt das BMZ-Engagement zum Thema Flucht durch anschauliche Beispiele aus allen Kontinenten. Mehr über die Sonderinitiative Flucht hier

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Instabiler Frieden - Bergkarabach nach dem Waffenstillstandsabkommen

Das neu ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan hat grundlegende geopolitische und innenpolitische Konsequenzen für die Länder des Südkaukasus. Stefan Meister, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung Südkaukasus, erläutert die Folgen des Abkommens in zehn Punkten. Der Artikel ist hier verfügbar. 

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Europäische Friedensfazilität

Zivilgesellschaft befürchtet Verschärfung von Konflikten und Menschenrechtsverletzungen

40 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen Friedensarbeit und Menschenrechte, darunter auch einige Mitgliedsorganisationen von FriEnt, haben eine Warnung an die Europäische Union ausgesprochen. Die EU will mit der sogenannten „Friedensfazilität“ Sicherheitskräfte in Konfliktgebieten mit fünf Milliarden Euro militärisch ausrüsten. Die Unterzeichner*innen der gemeinsamen Erklärung befürchten, dass dieses Vorgehen Konflikte und Menschenrechtsverletzungen weltweit schürt anstatt Zivilist*innen zu schützen und nach politischen Lösungen zu suchen. Die gemeinsame Erklärung kann hier heruntergeladen werden.

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Landungleichheit. Eine tickende Zeitbombe

Neue Studie der International Land Coalition

In den meisten Ländern nimmt die Landungleichheit seit den 80er Jahren wieder zu. Diese Entwicklung bedroht die Lebensgrundlage von etwa 2,5 Milliarden Menschen, die weltweit von der Landwirtschaft leben. Landungleichheit untergräbt die Stabilität und die Entwicklung nachhaltiger Gesellschaften, denn Land ist ein Gemeingut und versorgt Menschen mit Wasser, Nahrung und natürlichen Ressourcen. Land ist nicht vermehrbar, nicht beweglich und nicht erneuerbar. So kann Landungleichheit zum Katalysator für Konflikte werden. Unter dem Titel Uneven ground. Land inequality at the heart of unequal societies hat die International Land Coalition eine neue Studie zu diesem hochaktuellen Thema herausgegeben, die Sie hier einsehen können. Die Ergebnisse der Studie finden Sie auch hier digital aufbereitet.

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Global Militarisation Index

Naher und mittlerer Osten dominieren das Ranking

Das BICC (Bonn International Center for Conversion) hat seinen diesjährigen Global Militarisation Index (GMI) veröffentlicht. Jedes Jahr listet das BICC den Status der Militarisierung der Länder auf. Der GMI 2020 deckt 151 Staaten ab und basiert auf den neuesten verfügbaren Daten. Das Indexprojekt wird finanziell unterstützt durch das BMZ.

Das diesjährige GMI-Ranking führt zehn Länder an, die im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Bereichen besonders große Ressourcen für das Militär aufwenden: Israel, Armenien, Oman, Bahrain, Singapur, Saudi-Arabien, Brunei, Russland, Kuwait und Jordanien. Im COVID-19-Jahr befasst sich das GMI 2020 auch mit einem Vergleich zwischen Militarisierungsgrad und Gesundheitssicherheit (Global Health Security). Länder mit einem durchschnittlichen Militarisierungsgrad schneiden im Gesundheitswesen am besten ab. Der BICC Globale Militarisierungsindex von 2020 kann hier heruntergeladen werden.

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Neuer Gender Aktionsplan eingeführt

EU High-Level Konferenz zum Thema Gender

Der neue EU-Gender-Aktionsplan 2021-2025 (EU GAP III) wurde am 25. November 2020 im Rahmen der High-Level Konferenz "Towards a Gender-Equal World: The EU Gender Action Plan and the EU's contribution to Beijing +25" eingeführt. Die Veranstaltung hat die Europäische Kommission zusammen mit dem European External Action Service (EEAS) und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisiert. Den neuen EU Gender Action Plan III (EU GAP III) 2021-2025 finden Sie hier.

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