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FriEnt-Impulse
10 // 2018
 

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen das neue FriEnt-Briefing „Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space“ vorstellen zu können. Der Diskurs zu shrinking und closing space ist bisher menschenrechts- und demokratiepolitisch geprägt. Die Autorinnen des FriEnt-Briefing, Anja Justen und Claudia Rolf, bringen Erfahrungen und Ansätze aus der Friedensförderung und Konflikttransformation in diesen Diskurs mit ein.

Im Impuls-Artikel ziehen Caroline Kruckow und Sylvia Servaes (FriEnt) eine Bilanz zum Verhältnis von Wirtschaft und Frieden. Sie zeigen auf, dass sich eine Friedensdividende nicht automatisch aus wirtschaftlicher Entwicklung ableiten lässt und erläutern, welche Fragen weiterbearbeitet werden müssten, um ein positives Verhältnis zu fördern.

Darüber hinaus berichten wir über interessante Aktivitäten aus dem FriEnt-Team und den Mitgliedsorganisationen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel FriEnt
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Tipps & Infos
 
Impuls-Artikel
 

Wirtschaft und Frieden – eine Bilanz: Mit dem Bulldozer Wirtschaften für den Frieden?

Mitte der 90er Jahre, mit dem Krieg und Völkermord in Ruanda, hielt die Friedensarbeit Einzug in die Entwicklungsarbeit. Hintergrund war die schmerzliche Erfahrung, dass Entwicklung nicht “automatisch” Frieden bedeutete. Nun, mehr als 20 Jahre später, scheinen wir in den Bemühungen um die Integration von Friedens- und Entwicklungsarbeit wieder am Ausgangspunkt zu sein, so Caroline Kruckow und Sylvia Servaes (FriEnt): „Jobs – jobs – jobs“ ist der Tenor des Weltentwicklungsberichts von 2011, mit dem auch 2018 mögliche Lösungen für zunehmend gewaltsame Situationen diskutiert und praktisch angegangen werden. Wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen werden darin als zentrale Bestandteile für Stabilisierung, Konflikttransformation und Friedenskonsolidierung propagiert. Aber auch die Agenda 2030 und der „New Deal for Engagement in fragile States“ sehen eine besondere Rolle für die Wirtschaft und den privaten Sektor in der Konfliktbewältigung vor. Diesem Verhältnis sind Caroline Kruckow und Sylvia Servaes in einer Reihe von Veranstaltungen zwischen Juli 2017 und Juni 2018 nachgegangen und ziehen in diesem Impuls-Artikel eine erste Bilanz.

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FriEnt-Team
 

Neues FriEnt-Briefing zu Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space

Die Autorinnen des FriEnt-Briefing „Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space“ Anja Justen und Claudia Rolf argumentieren, dass schwindende zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume zu weniger Prävention und Friedensförderung führen können. Denn die shrinking und closing spaces haben Folgen für den innergesellschaftlichen Zusammenhalt und für die regionale und internationale Kooperation. Eine fehlende heterogene Zivilgesellschaft und mangelndes Vertrauen in zivile wie politische Prozesse können die Legitimität politischer Vorhaben untergraben. Nachhaltige Friedensförderung und Prävention sind jedoch ohne die Determinanten Legitimität, Vertrauen, Pluralität und Inklusivität nicht zu denken.

Der Diskurs zu shrinking und closing space ist bisher menschenrechts- und demokratiepolitisch geprägt. Das FriEnt-Briefing bringt Erfahrungen und Ansätze aus der Friedensförderung und Konflikttransformation in diesen Diskurs mit ein. Um die Handlungsspielräume von Zivilgesellschaft im Bereich der Prävention und Friedensförderung gezielt zu schützen und zu erweitern, schließt das Briefing mit Handlungsempfehlungen für externe Akteure.

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FriEnt-Workshop zu Land und natürlichen Ressourcen beim 16 Plus Forum in Sierra Leone

Gemeinsam mit dem Sierra Leone Country Team der Civil Society Platform for Peacebuilding and Statebuilding (CSPPS) und Namati hat FriEnt auf dem SDG16+ Forum einen Workshop zu „Land, Natural Resources, Accountable Institutions and Inclusion in Process and Results“ organisiert. Ziel war es, die Schnittstellen von Land, Gender und SDG 16 Zielen zu beleuchten, Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen aufzuzeigen.

Unter dem Motto „From Words to Action: Implementing SDG16+ at the local and national level“ diskutierten rund 160 Regierungsvertreter*innen sowie internationale Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Freetown über verschiedene Herausforderungen bei der Umsetzung von SDG 16. Dabei wurden im Sinne der integrierten Natur der Agenda 2030 auch die Schnittstellen mit anderen SDGs in den Blick genommen („SDG 16 Plus“) und die Schnittstellen mit anderen globalen Agenden (New Deal, Sustaining Peace Agenda) beleuchtet.

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Neue Artikel im von FriEnt moderierten PeaceLabBlog zur Vergangenheitsarbeit

Gemeinsam mit GPPi moderiert FriEnt den PeaceLabBlog zu Vergangenheitsarbeit. Der Blog soll Raum für vielfältige Stimmen aus Politik, Praxis und Wissenschaft geben. Denn: die Entwicklung der ressortgemeinsamen Strategie Vergangenheitsarbeit und Versöhnung (Transitional Justice) ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bearbeiten, Frieden fördern“, die im Juni 2017 von der Bundesregierung verabschiedet wurden.

Im Oktober haben weitere sechs internationale und nationale Expert*innen Beiträge auf dem Blog veröffentlicht.

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FriEnt Tipps & Infos
 

International Institute for Sustainable Development | Führt die Energiewende zu mehr Frieden?

 
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