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FriEnt-Impulse
11 // 2018
 

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Impulse-Ausgabe berichten unsere Mitglieder über die Krise in Kamerun, die UN-Verhandlungen zu Wirtschaft und Menschenrechten, neue Ansätze der Sicherheitssektorreform, das Paris Peace Forum sowie über Landrechte in Indonesien.

Im Impuls-Artikel beleuchtet Sonja Vorwerk-Halve (FriEnt) die Frage, warum Nepal die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, trotz ambitionierter Vision nicht bis zum Stichtag erreichen wird. Dies begründet sie unter anderem mit dem shrinking civic space und der mangelnden Aufarbeitung der gewaltbelasteten Vergangenheit in Nepal.

Der Frage, in wie fern sich die Unterstützung für Friedensförderung in Europa ändert und was es zu tun gibt, ist ein FriEnt-Workshop im Oktober nachgegangen, über den wir ebenfalls berichten.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel
 

Nepals Vision 2030 – Ein Balanceakt zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Zukunftsvision der nepalesischen Regierung ist eindeutig: In 12 Jahren möchte Nepal zu einem inklusiven Wohlfahrtsstaat prosperieren, so hat sie es in ihrem Status- und Planungsbericht zur Agenda 2030 festgehalten. Die gegenwärtige Regierungspraxis bleibt jedoch für einen Großteil der Bevölkerung hinter ihren Erwartungen zurück. Dies gilt besonders für Marginalisierte, für ärmere Bevölkerungsgruppen, darunter besonders Frauen und junge Mädchen sowie für die Opfer und deren Angehörige des Bürgerkriegs. Zudem ist die Atmosphäre für viele zivilgesellschaftliche Vertreter*innen, offen Kritik zu äußern, angespannter geworden. Welche Auswirkungen dies für die Umsetzung der Vision der Regierung haben wird, bleibt abzuwarten. Sonja Vorwerk-Halve erläutert im Impuls-Artikel, warum Nepals Vision, die Sustainable Development Goals (SDGs) zügig umzusetzen, kaum bis 2030 realisierbar sein wird.

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Die Unterstützung für Friedensförderung in Europa schwächelt – wie kann dieser Trend beeinflusst werden?

Es wächst die Sorge, dass die politische Unterstützung für Friedensförderung abnimmt. Ist diese Sorge berechtigt, auf welchen Ebene findet die Veränderung statt – auf gesellschaftlicher Ebene, in den politischen Institutionen oder den zivilgesellschaftlichen Organisationen – womit kann man ein Mehr oder Weniger an politischer Unterstützung für aktive Friedensförderung belegen und welche Faktoren beeinflussen die jeweiligen Trends? Um diese Fragen zu beantworten, hat das European Centre for Development Policy Management (ECDPM) an drei Länderbeispielen (Deutschland, Schweden und Großbritannien) sowie der Europäische Union untersucht, wie sich die politische und finanzielle Unterstützung für Konzepte und Programme der entwicklungspolitischen Friedensförderung innerhalb der letzten 25 Jahre verändert haben.

Am 8. Oktober präsentierte ECDPM in einem mit FriEnt gemeinsam organisierten Fachgespräch in Berlin die Ergebnisse ihres Syntheseberichts. Der Expert*innen-Workshop unter dem Titel „Changing European Support to peacebuilding: Does the peacebuilding community need to raise ist game?“ lud europäische und deutsche Vertreter*innen aus Staat, Zivilgesellschaft und Forschung zu einer kritischen Reflexion der Studie und zu einem Erfahrungsaustausch ein.

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Neue Artikel im PeaceLabBlog zur Vergangenheitsarbeit

Gemeinsam mit GPPi moderiert FriEnt den PeaceLabBlog zu Vergangenheitsarbeit. Der Blog soll Raum für vielfältige Stimmen aus Politik, Praxis und Wissenschaft geben. Denn: die Entwicklung der ressortgemeinsamen Strategie Vergangenheitsarbeit und Versöhnung (Transitional Justice) ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bearbeiten, Frieden fördern“ (2017).

Folgene Beiträge wurden im November veröffentlicht:

Der Blick zurück ebnet den Weg voraus: Erfahrungen des ZFD in Kolumbien
Ulrike Hemmerling | November 2018

Kolumbien: Frieden und Gerechtigkeit zusammen denken
Kristina Birke Daniels | November 2018

Supporting Transitional Justice in Fragile Environments: Lessons from Iraq Post-ISIS
​Osama Gharizi | November 2018

There Are More Than Victims and Former Combatants
Ljubinka Petrovic-Ziemer | November 2018

Adopt a Stance, Not Just Mechanisms
Alexander Mayer-Rieckh | November 2018

Vergangenheitsarbeit und Prävention von Gräueltaten miteinander verknüpfen
Mô Bleeker | November 2018                  

Für pragmatische Ganzheitlichkeit: Geschichte und Erinnerung in der Konflikttransformation
Andrea Zemskov-Züge, Beatrix Austin | November 2018  

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Das FriEnt-Briefing "Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space" gibt es jetzt auch auf Englisch

Der Druck auf zivilgesellschaftliche Aktivist*innen und Organisationen ist in vielen Ländern enorm hoch. Doch ob aber Zivilgesellschaft ihre Potenziale für Frieden und Entwicklung entfalten und politische Teilhabe ausgestalten kann, ist eng mit den Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Handeln verknüpft. In dem FriEnt-Briefing „Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space“ erläutern Anja Justen und Claudia Rolf die wachsenden Herausforderungen für Friedensförder*innen in Zeiten von shrinking space. Sie argumentieren, dass schwindende zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume zu weniger Prävention und Friedensförderung führen können. Denn die shrinking und closing spaces haben Folgen für den innergesellschaftlichen Zusammenhalt und für die regionale und internationale Kooperation. Eine fehlende heterogene Zivilgesellschaft und mangelndes Vertrauen in zivile wie politische Prozesse können die Legitimität politischer Prozesse untergraben. Nachhaltige Friedensförderung und Prävention sind jedoch ohne die Determinanten Legitimität, Vertrauen, Pluralität und Inklusivität nicht zu denken.

Das FriEnt-Briefing kann hier sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch herunter geladen werden.

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