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FriEnt-Impulse
11 // 2019
 

Liebe Leserinnen und Leser,

Stabilisierung ist keine neutrale, rein technische Angelegenheit, sondern muss als hochpolitische Intervention verstanden werden und kann den Schutz der Menschenrechte in Frage stellen, so die Autor*innen des Impuls-Artikels Joseph Farha, Esther Meininghaus und Max Mutschler vom Bonn International Center for Conversion (BICC). Sie erläutern, inwiefern bereits niedrigschwellige Stabilisierungsverfahren Menschenrechte gefährden können und wie dem begegnet werden kann.

Außerdem berichten wir über das Hintergrundgespräch von FriEnt und medica mondiale e.V. zu Vergangenheitsarbeit nach sexualisierter Kriegsgewalt und erläutern im FriEnt-Blog vor welchen Herausforderungen die EU bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) steht.

Darüber hinaus informieren wir über viele weitere Neuigkeiten aus den FriEnt-Mitgliedsorganisation.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel
 

Die Gretchenfrage bei Stabilisierungsmaßnahmen: Wie steht es um die Menschenrechte?

Stabilisierung ist keine neutrale, rein technische Angelegenheit, sondern muss als hochpolitische Intervention verstanden werden und kann den Schutz der Menschenrechte in Frage stellen. Dies trifft nicht nur bei direkten militärischen Interventionen zu, sondern auch bei niedrigschwelligen Verfahren: So können etwa die Bereitstellung von Technologien für die Polizei zur Kontrolle von Menschenmengen sowie Trainingsmaßnahmen im Bereich der physischen Sicherheit oder die Verwaltung von Waffen- und Munitionslagerbeständen den Schutz der Zivilbevölkerung und der Menschenrechte gefährden. Derartige Aktivitäten sollten daher konkrete Zeitpläne und Meilensteine sowie menschenrechtsbasierte Risikobewertungen beinhalten, argumentieren die Autor*innen des Impuls-Artikels Joseph Farha, Esther Meininghaus und Max Mutschler vom Bonn International Center for Conversion (BICC).

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FriEnt-Team
 

Eine Aufgabe für Politik und Gesellschaft: De-Stigmatisierung, holistische Unterstützung und Aufarbeitung von Kriegsgewalt

Während des Krieges in Bosnien und Herzegowina von 1992 bis 1995 wurden bis zu 50.000 Frauen und Mädchen vergewaltigt, und auch während des Kosovo-Kriegs (1998/1999) fielen schätzungsweise 20.000 Kinder, Frauen und Männer systematischer, sexualisierter Gewalt zum Opfer. Nach jahrelanger Mobilisierung und politischem Druck von Frauenrechtsorganisationen wurde 2006 in Bosnien und Herzegowina und 2018 auch im Kosovo ein Gesetz erlassen, nachdem Überlebende sexueller Gewalt als „zivile Opfer des Krieges“ anerkannt wurden und durch diesen Status eine monatliche Rente erhalten. Am 25.11.2019, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, luden FriEnt und medica mondiale e.V. zu einem Hintergrundgespräch zu Vergangenheitsarbeit nach sexualisierter Kriegsgewalt ein. Frauenrechtsverteidigerinnen aus Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo diskutierten mit politischen Entscheidungsträger*innen und Expert*innen über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Überlebenden sexueller Kriegsgewalt.

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Aus den Mitgliedsorganisationen
 

BMZ | Katastrophenrisikomanagement in fragilen Staaten: Vernetzung von EZ und humanitärer Hilfe

 

Konsortium ZFD | 20 Jahre Ziviler Friedensdienst – ZFD-Broschüre : Konstruktiv streiten lohnt sich

 
 

Brot für die Welt | EKD-Synode: Lesebuch für Gerechtigkeit und Frieden

 

GIZ | Studie zum Umgang mit sozialen Medien in Zeiten von Fake News und Online Hate Speech

 
 
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