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FriEnt-Impulse
08 // 2017
 

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Ausgabe 08/2017 der FriEnt-Impulse melden wir uns aus der Sommerpause zurück.

Wir freuen uns über zahlreiche, spannende Aktivitäten aus dem FriEnt-Team berichten zu können. Zudem zeigen Caroline Kruckow und Marc Baxmann (FriEnt) Wechselwirkungen von SDG 2 zur Hungerbekämpfung und SDG 16 zur Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften auf und stellen die Notwendigkeit kohärenter und integrierter Umsetzungsstrategien der Agenda 2030 heraus.

Wie gewohnt berichten wir auch über die vielfältigen Aktivitäten unserer Mitgliedsorganisationen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr FriEnt-Team

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Impuls-Artikel FriEnt
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Tipps & Infos
 
Impuls-Artikel
 

Hungerbekämpfung und Friedensförderung: Wächst mit der Agenda 2030 endlich zusammen was zusammengehört?

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung fordert ein Ende des Schubladendenkens. Ihr Erfolg hängt unter anderem davon ab, ob es gelingen wird unterschiedliche Nachhaltigkeitsziele miteinander zu verbinden und kohärente und integrierte Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Ein Workshop des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) und von der Global Horticulture Initiative brachte daher Expertinnen und Experten zusammen, um sich über die Wechselwirkungen zwischen SDG 2 zur Hungerbekämpfung und anderen Politikbereichen auszutauschen. FriEnt hat die Gelegenheit genutzt, um in einer Arbeitsgruppe die Schnittstellen von SDG 2 und SDG 16 zur Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften zu diskutieren. In diesem Impuls-Artikel geben Caroline Kruckow und Marc Baxmann (FriEnt) hierzu einen Überblick.

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FriEnt-Team
 

Ansätze entwicklungspolitischer Friedensarbeit und Umsetzung der Frauen-, Friedens- und Sicherheitsagenda im Südkaukasus

Gegenüber den großen Krisen“, wie etwa Syrien und Ukraine, gerät der Südkaukasus immer wieder in den Hintergrund und hat auf der internationalen Agenda sowie in der Aufmerksamkeit des internationalen Friedensengagements keine Priorität. Dabei sind die Spannungen um den als eingefrorenen Konflikt bezeichneten Streit um Nagorny-Karabach zwischen Armenien und Aserbaidschan seit der Eskalation an den Grenz-und Kontaktlinien im vergangenen Jahr so hoch wie seit dem Krieg 1994 nicht mehr. Ein besonderes Augenmerk sollte hier auf Prävention von Gewalt und Verhinderung erneuter militärischer Eskalationen liegen. Aber die eingerichteten internationalen Verhandlungsformate zur Konfliktbearbeitung, wie die Minsk-Gruppe zum Karabach Konflikt und auch die Genfer Gespräche zum Georgien-Abchasien- bzw. Südossetien-Konflikt, stehen vor wiederkehrenden Herausforderungen. Es können bisher keine oder nur sehr geringe Erfolge in der Lösung dieser Konflikte verzeichnet werden.

Vor diesem Hintergrund trafen sich die Mitglieder des FriEnt-Rundtisch Südkaukasus am 04. Juli 2017 erneut, um sich über Ansätze entwicklungspolitischer Friedensarbeit und Erfahrungen zur Frauen-, Friedens- und Sicherheitsagenda auszutauschen.

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Wirtschaft & Frieden – wo stehen wir?

„Jobs – jobs – jobs“ ist der Tenor, in dem derzeit mögliche Lösungen für zunehmend gewaltsame Situationen diskutiert und praktisch angegangen werden. Ein Initiator dafür war die Weltbank mit ihrem Weltentwicklungsbericht 2011. Darin verweist Sie auf wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen als zentrale Bestandteile für Stabilisierung, Konflikttransformation und Friedenskonsolidierung. Aber auch die Agenda 2030 und der „New Deal for Engagement in fragile States“ sehen eine besondere Rolle für die Wirtschaft und den privaten Sektor in der Konfliktbewältigung vor.

Damit sind wir wieder am Ausgangspunkt der Bemühungen um Integration von Friedens- und Entwicklungsarbeit: kein Frieden ohne (wirtschaftliche) Entwicklung – keine Entwicklung ohne Frieden. Grund genug für FriEnt als Arbeitsgemeinschaft staatlicher und nichtstaatlicher Friedens- und Entwicklungsorganisationen im Rahmen eines Arbeitsgesprächs Mitte Juli die Frage zu stellen: „Wirtschaft und Frieden – wo stehen wir?“

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Countering Violent Extremism – Navigating the Risks

Ansätze zur Extremismusbekämpfung und –prävention (Countering/Preventing Violent Extremism, C/PVE), Terrorismusbekämpfung sowie Stabilisierung stehen seit einigen Jahren hoch im Kurs, wenn es um die Eindämmung von Gewalt und Konflikten geht. Dass diese Ansätze jedoch häufig nicht zu einer Beendigung von Gewalt und zur Erreichung von Frieden führen, sondern im Gegenteil Spannungen und Konflikte noch verschärfen können, hat die britische Nichtregierungsorganisation Saferworld in einer Reihe von Studien festgestellt.

Im Rahmen eines Lunch Briefings, das vom Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) und FriEnt am 13. Juli 2017 in Berlin veranstaltet wurde, bot sich die Möglichkeit, Erkenntnisse der Studien interessierten deutschen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren vorzustellen und sich darüber auszutauschen, wie mit der CVE-Agenda im Interesse der Förderung von Frieden, Gerechtigkeit und Entwicklung umzugehen ist.

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Good Bye ZIF

Das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) geht neue Wege und ist seit Juli 2017 Entsendeorganisation des Auswärtigen Amts. Vor dem Hintergrund verlässt das ZIF die Arbeitsgemeinschaft. Mit vielen positiven Erinnerungen können wir auf sechs Jahre ZIF-Mitgliedschaft bei FriEnt, in denen wir uns gemeinsam für die Zusammenarbeit von Akteuren aus Friedens- und Entwicklungsarbeit stark gemacht haben, zurückblicken.

Wir danken Almut Wieland-Karimi, Andreas Wittkowsky und allen KollegInnen beim ZIF für die gute Zusammenarbeit und ihrem Engagement bei FriEnt und freuen uns auf weitere fruchtbare Kooperationen mit dem ZIF.

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