Aktuelles von den Mitgliedern

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung | Unruhige Zeiten für konstruktive Friedensarbeit

Die Plattform zivile Konfliktbearbeitung lud Ende des Jahres 2018 Politiker*innen und Zivilgesellschaftsvertreter*innen zu einem Austausch über Prioritäten für die Arbeit in 2019 ein. Unter der Frage „Welche Wege wollen wir 2019 gehen?“ diskutierten Ottmar von Holtz, Vorsitzender des Bundestags-Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Mirko Schilbach, Referatsleiter im Auswärtiges Amt, Natascha Zupan, Leiterin von FriEnt und Ute Finckh-Krämer, Co-Vorsitzende des...

Brot für die Welt | Veranstaltungsreihe zu 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Gerade in Zeiten, in denen viele menschenrechtliche Errungenschaften in Frage stehen und nationalistische Autokraten die Weltpolitik prägen, setzt Brot für die Welt ein Zeichen für Menschenrechte. Unter dem Titel „Wir mischen uns mit Recht ein“ organisierte das Referat Menschenrechte und Frieden 2018 eine Veranstaltungsreihe zum 70jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zeigte, wie aktuell und wichtig der Einsatz für Recht und Gerechtigkeit auch...

GIZ | Diskussion: Was kann die EZ in fragilen Ländern leisten?

Wird Entwicklungszusammenarbeit in fragilen Staaten für politische Zwecke instrumentalisiert? Oder ist EZ bereits inhärent politisch, weil sie bestehende Machtverhältnisse festigt? Diese und andere provokante Fragen rund um das Thema fragile Staatlichkeit standen im Fokus der Abend-Veranstaltung „Fragile Staaten“, die am 10. Dezember am Bonner Universitätsforum stattfand.

Es diskutierten Martha Gutierrez, Leiterin Abteilung Krisen- und Konfliktmanagement, Migration,...

GIZ | Kooperationsprojekt mit ODI: Wenn Katastrophen und Konflikte kollidieren

„Katastrophen sind neutral und diskriminieren nicht“, so der bisherige Tenor der internationalen Organisationen. Warum diese Aussage falsch ist, wurde im Juni in London im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung beim Overseas Development Institute (ODI) diskutiert, die von Dr. Thomas Helfen, Leiter des BMZ Referats Frieden und Sicherheit, Katastrophenrisikomanagement, eröffnet wurde. Die Veranstaltung war der Auftakt einer umfassenden GIZ/BMZ Kooperation mit ODI unter...

Misereor | Traumaarbeit als zentraler Bestandteil von Friedensarbeit und Entwicklungszusammenarbeit

Entwicklungs- und Friedensarbeit im Kontext von Trauma stellt Projektpartner vor Ort und auch Mitarbeitende von MISEREOR vor besondere Herausforderungen. Um mit diesen Herausforderungen professionell und sensibel umzugehen, organisierte MISEREOR 2017/2018 eine dreiteilige Fortbildungsreihe zum Thema traumasensible EZ. Die Seminare wurden von der Traumatherapeutin und Beraterin für psychosoziale Traumaarbeit, Dr. Simone Lindorfer, gestaltet, mit der MISEREOR bereits eine...

Konsortium ZFD | Gewaltprävention und zivile Konfliktbearbeitung als Themen in der Schule

Ab sofort sind die neuen Unterrichtsmaterialien des Zivilen Friedensdienstes „Gewalt verhindern? Das geht!“ verfügbar. Auf 138 Seiten liefern sie Lehrerinnen und Lehrern an Berufs- und weiterführenden Schulen (Sek I und Sek II) Ideen und Material dazu, wie Gewaltprävention und zivile Konfliktbearbeitung als Themen im Unterricht behandelt werden können.

In den Libanon, auf die Philippinen, nach Guinea, Kolumbien oder Mazedonien: Die Unterrichtsmaterialien des Zivilen...

GIZ | Das erste Pariser Friedensforum – eine Initiative vom französischen Präsidenten Macron

Das erste Pariser Friedensforum (11. - 13.11.2018) ist mit über 10.000 Besucher*innen, 65 Staats- und Regierungschefs, zehn internationalen Organisationen und 121 ausstellenden Programmen auf großes internationales Interesse gestoßen. Anlass für das Friedensforum waren die Hundert­jahrfeiern zum Jahrestag des Waffenstillstandsabkommens von Compiègne am Ende des Ersten Weltkrieges. Mit der nun jährlich stattfindenden Pariser Friedenskonferenz möchten die Organisatoren...

Konsortium ZFD | Kamerun: Zivilgesellschaft stemmt sich mit Friedensjournalismus und präventiver Jugendarbeit gegen den Bürgerkrieg

Seit zwei Jahren schüren in Kamerun verschiedene Konfliktparteien die Gewalt. Vordergründig geht es um einen Konflikt zwischen der englisch- und der französischsprachigen Bevölkerung. Doch Armut, soziale Ungerechtigkeit, Landkonflikte und Arbeitslosigkeit sorgen schon länger für Unmut in allen Teilen der Bevölkerung. Vor allem die Jugend läuft Gefahr, sich radikalen Gruppen anzuschließen. Die Wiederwahl des seit 1982 amtierenden Präsidenten Paul Biyas im Oktober hat die...