Aktuelles von den Mitgliedern

GIZ | Die Zukunft der Vergangenheitsarbeit – Fachkräfte von GIZ und ZFD diskutieren Lernerfahrungen und geben Input zur ressortgemeinsamen Strategie

Die Aufarbeitung einer gewaltsamen Vergangenheit und den damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen ist ein zentraler Aspekt nachhaltiger Friedensentwicklung. Vom 12.-14.12.2018 trafen sich Mitarbeitende aus Projekten der technischen Zusammenarbeit und des zivilen Friedensdienstes sowie aus Fachabteilungen der GIZ zum gemeinsamen Lernen. Im Dialog mit der interministeriellen Arbeitsgruppe der Bundesregierung für die Formulierung einer ressortgemeinsamen Strategie zu...

Konsortium ZFD | 20 Jahre ZFD unter dem Motto: Frieden Kann

20 Jahre ist es im November 2019 her, dass die ersten Fachkräfte des ZFD ausgereist sind, um in Krisen- und Konfliktregionen Frieden zu fördern und Gewalt vorzubeugen. Seitdem haben sich rund 1.400 Fachkräfte in knapp 60 Ländern für die zivile Konfliktbearbeitung eingesetzt – mit Engagement, Expertise und Erfolg. Der Zivile Friedensdienst hat sich als wichtiges Programm deutscher Friedenspolitik etabliert.

FRIEDEN KANN

20 Jahre Ziviler Friedensdienst machen...

Misereor | Feldstudien über die Konflikte zwischen Pastoralist*innen und bäuerlichen Gemeinschaften in Nigeria

Seit Jahren wird Nigeria immer wieder von blutigen Zusammenstößen zwischen Pastoralist*innen und sesshaften bäuerlichen Gemeinschaften, den so genannten „Farmer-Herder“-Konflikten, erschüttert. Besonders im Vorfeld der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, im Februar 2019, nahmen gewaltsame Auseinandersetzungen in Nigeria zu. Gerade die „Farmer-Herder“-Konflikte wurden jedoch von den Parteien, Politiker*innen und anderen gesellschaftlichen Kräften, inklusive...

Brot für die Welt | Atlas der Zivilgesellschaft

Der Atlas der Zivilgesellschaft spiegelt die problematischen Bedingungen wider, mit denen Vereine, Initiativen, NGOs und soziale Bewegungen weltweit zu kämpfen haben: Nach Erhebungen von CIVICUS leben zwei Milliarden Menschen in Staaten, wo zivilgesellschaftliches, d.h. bürgerschaftliches, Engagement durch staatliche Gewalt vollständig unterbunden wird. Nur vier Prozent der Menschen genießen demnach uneingeschränkte Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und...

BMZ | OECD INCAF-Vorsitz: Zentrale Debatten zu Fragilität, Krisenprävention und Friedensförderung in 2018

Deutschland (BMZ) übernahm Anfang 2018 gemeinsam mit Großbritannien (DFID) den Vorsitz des International Network on Conflict and Fragility (INCAF) im Development Assistance Committee (DAC) der OECD, um darüber die internationale Diskussion zu Fragilität, Krisenprävention und Friedensförderung verstärkt mitzuprägen.

Die INCAF-Vorsitzenden setzten zu Beginn des Jahres drei Schwerpunkte für die Arbeit des Fachnetzwerks:

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Brot für die Welt, Misereor | „Suche den Frieden und jage ihm nach“

Am 14. Januar 2019 hielten Brot für die Welt und Misereor ihren Neujahrsgottesdienst und Empfang in Bonn ab. Dr. h.c. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt, predigte in der Schlosskirche zur Jahreslosung 2019: Suche Frieden und jage ihm nach. Prof. Dr. Tobias Debiel analysierte die globalen Herausforderungen aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung.

Cornelia Füllkrug-Weitzel wertete die Losung als dringende Aufforderung, das Friedensgebot...

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung | Unruhige Zeiten für konstruktive Friedensarbeit

Die Plattform zivile Konfliktbearbeitung lud Ende des Jahres 2018 Politiker*innen und Zivilgesellschaftsvertreter*innen zu einem Austausch über Prioritäten für die Arbeit in 2019 ein. Unter der Frage „Welche Wege wollen wir 2019 gehen?“ diskutierten Ottmar von Holtz, Vorsitzender des Bundestags-Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Mirko Schilbach, Referatsleiter im Auswärtiges Amt, Natascha Zupan, Leiterin von FriEnt und Ute Finckh-Krämer, Co-Vorsitzende des...

Brot für die Welt | Veranstaltungsreihe zu 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Gerade in Zeiten, in denen viele menschenrechtliche Errungenschaften in Frage stehen und nationalistische Autokraten die Weltpolitik prägen, setzt Brot für die Welt ein Zeichen für Menschenrechte. Unter dem Titel „Wir mischen uns mit Recht ein“ organisierte das Referat Menschenrechte und Frieden 2018 eine Veranstaltungsreihe zum 70jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zeigte, wie aktuell und wichtig der Einsatz für Recht und Gerechtigkeit auch...