Aktuelles von den Mitgliedern

Misereor: Den Frieden nachhaltig sichern: Zur Einbeziehung nicht-staatlicher bewaffneter Gruppen in Friedensprozesse

Unter dem Titel „Building Sustainable Peace – The role of engagement with non-state armed groups“ trafen sich am 10. November auf Einladung von Misereor rund 40 VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen, aus Wissenschaft und Politik, Angehörige der Bundewehr und der philippinischen Armee sowie Vertreter nicht-staatlicher bewaffneter Gruppen in Berlin. Die Teilnehmenden kamen aus Deutschland und Europa, sowie von den Philippinen, aus Myanmar und Kambodscha. Unter der Chatham House Rule...

Misereor: Entwicklungspolitische Bildungsarbeit zum Thema Flucht und Migration

Seit Juli arbeitet der Politologe Jonas Wipfler nach drei Jahren in Westafrika im Berliner Büro von Misereor zum Thema Flucht und Migration. Im Ausland hat er vom Senegal aus Misereor-Partner in der Region zu Wirkungsorientierung beraten. Auf Basis der vor Ort gewonnen praktischen Erfahrung aus vielen Themenbereichen arbeitet er nun in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.

„Für mich ist es spannend, ein so politisches und so heiß diskutiertes Thema zu bearbeiten. Die wichtige Arbeit...

GIZ: Themeninfo „Psychosoziale Unterstützung im Kontext von Krisen und Konflikten“

Bewaffnete Konflikte haben signifikanten Einfluss auf das psychische und soziale Wohlbefinden betroffener Menschen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wird aber oftmals vor dem Hintergrund akuter Lebensbedürfnisse hintenangestellt. Dabei ist das psychische Wohlbefinden der Menschen eine wesentliche Voraussetzung für eine positive individuelle Lebensplanung und den Wiederaufbau einer Nachkriegsgesellschaft. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen traurigen Rekordzahlen von Flüchtlingen weltweit,...

GIZ-ZFD-Publikation: Change for Peace – Geschichten, die verändern

Die Frage nach den Wirkungen friedensfördernder Projekte wird oft gestellt. Der Wunsch nach Wirkungsbeobachtung ist verständlich, sind Wirkungsdebatte und Rechenschaftspflicht doch eng miteinander verbunden. Gewaltfreie Mittel und ihre positiven Wirkungen auf komplexe Konflikte lassen sich jedoch nicht leicht abbilden. Sie folgen keinem linearen Ursache-Wirkungs-Prinzip. Prozesse des sozialen Wandels sind von einer Vielzahl miteinander verwobener Faktoren abhängig. Sie sind vielschichtig und...

FES: Zwischen Ohnmacht und Ermächtigung – Gender in bewaffneten Konflikten

Konflikte haben sich im 20. und 21. Jahrhundert verändert. Sie sind unübersichtlicher geworden, involvieren immer öfter nicht-staatliche Akteure und treffen vermehrt die Zivilbevölkerung. Unter Gewalt leiden alle Bevölkerungsgruppen. Frauen und Mädchen jedoch häufig in spezifischer Weise. Die Entführung von 300 Schulmädchen in Nigeria durch Boko Haram ist dafür ein Beispiel. Die Versklavung der Jesidinnen im Nordirak ein anderes.

Vor diesem Hintergrund richtet die fünfte Ausgabe von „Gender...

hbs: “Libya is full of cruelty. Zur Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen im zerfallenden Staat"

Libyen gilt heute als eines der wichtigsten Transitländer für Flüchtlinge und MigrantInnen auf dem Weg nach Europa. Allein in diesem Jahr sind dabei während der Überquerung des Mittelmeers bis zu 3.000 Menschen ertrunken. Diese sich scheinbar endlos wiederholenden Tragödien lassen oft vergessen, dass die Situation vieler Flüchtlinge und MigrantInnen in Libyen kaum weniger gefährlich ist.

Mit der Podiumsdiskussion "Libya is full of cruelty" machte die Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin...

ZIF: Dialogveranstaltung mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zum OSZE-Vorsitz Deutschlands 2016

Die Zivilgesellschaft soll im Rahmen des deutschen Vorsitzes 2016 der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eingebunden werden und eingeladen sein, sich an den Diskussionen und Aktivitäten zu beteiligen. Mit Interesse nahmen rund sechzig zivilgesellschaftliche Vertreterinnen und Vertreter an einer Dialogveranstaltung teil, zu der das Auswärtige Amt und das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) am 2. November 2015 in Zusammenarbeit mit der...

ZIF: Stärkung der UN-Friedenseinsätze: aktuelle Reformdebatte

Knapp 15 Jahre sind vergangen, seit die Vereinten Nationen eine umfassende Prüfung ihrer Friedenseinsätze vorlegten, den sogenannten Brahimi-Report. Ende Oktober 2014 beauftragte der UN-Generalsekretär ein hochrangig besetztes Panel (High-Level Independent Panel on United Nations Peacekeeping Operations, HIPPO) mit einer erneuten Bestandsaufnahme.

Der im Juni 2015 veröffentlichte Bericht Uniting Our Strength for Peace – Politics, Partnerships and People (HIPPO-Report) untersucht die...