Aktuelles von den Mitgliedern

Brot für die Welt | Fake News und die Auswirkungen auf die Zivilgesellschaften in Osteuropa

Die Diffamierung amerikanischer Medien durch US-Präsident Donald Trump als Staatsfeinde der USA, die falschen Daten, mit denen die Brexit-Befürworter*innen argumentierten, die Diskreditierung der russischen Zivilgesellschaft als „Agenten des Auslands“ und der sogenannte „hybride Krieg“ in der Ukraine ‒ diese Beispiele demonstrieren, wie wirksam falsche Behauptungen das Weltgeschehen bestimmen. Durch die sekundenschnelle Verbreitung kreieren sie ihre eigenen, sich selbst...

FES | Workshop in Tunis zur regionalen Sicherheit im Maghreb

Die Länder des Maghreb stehen vor zentralen Sicherheitsherausforderungen, die nur durch eine stärkere regionale Zusammenarbeit beantwortet werden können. Tunesien, Ursprungsland des Arabischen Frühlings, spielt dabei eine zentrale Rolle. Am 19. September versammelten sich in Tunis auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und des Think Tank “associations des études internationals” (AEI), der dem tunesischen Außenministerium nahesteht, hochrangige Expert*innen und...

Misereor | „Wir brauchen nicht mehr Waffen“. Gespräch mit Elisabeth Strohscheidt

Wie hängen Frieden, Gerechtigkeit und Entwicklung zusammen? Inwiefern hat sich die Bundesregierung der zivilen Konfliktbearbeitung verschrieben? Welche Herausforderungen gibt es aktuell im Bereich der Friedensförderung? Aus Anlass des Weltfriedenstages berichtet Elisabeth Strohscheidt, langjährige MISEREOR-Fachreferentin für Friedensförderung und Konflikttransformation, auf dem MISEREOR Blog aus ihrem Berufsalltag und beantwortet diese und andere Fragen. Sie spricht über...

Konsortium ZFD | Deutsche Friedenspolitik stärken: Zivile Kräfte weltweit fördern

Zum UN-Weltfriedenstag am 21. September fordert der Zivile Friedensdienst die Bundesregierung auf, mehr Mittel in die zivile Friedensarbeit zu investieren. Zivile Kräfte stärken weltweit Frieden und Demokratie und mindern Gewalt und Radikalisierung. In Friedensprozessen spielen sie eine tragende Rolle. In der aktuellen weltpolitischen Lage ist ihre Unterstützung wichtiger denn je. Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung widerspricht den Ankündigungen, zivile...

BMZ | Führender Entwicklungsökonom Paul Collier stellt Auswege aus der "Fragilitäts-Falle" vor

Sir Paul Collier, Professor an der Universität Oxford und einer der weltweit bekanntesten Entwicklungsökonomen, hat am 6. Juli im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin als einer der Hauptautoren die Studie „Escaping the fragility trap“ vorgestellt. In dem von BMZ und dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) gemeinsam organisierten Diskussionsforum trat Collier mit dem Anspruch an, grundlegende Gewissheiten der EZ in Frage zu...

FES | Wie tragfähig ist Côte d‘Ivoires Prozess der Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration?

Nach über einem Jahrzehnt Bürgerkrieg hat die Côte d’Ivoire seit dem Ende der letzten Gewaltwelle 2011 ein Comeback als die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Afrikas vollbracht. Die UN Friedensmission ist vollständig abgezogen. Die Stabilität des Landes kehrte vermeintlich zurück. Jedoch trübt sich zwei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl das Bild angesichts von Meutereien.

Diese „Perspektive - Côte d‘Ivoires“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt auf,...

Konsortium ZFD | Israel/Palästinensische Gebiete – Raus aus der Ausweglosigkeit

Wie können Menschen miteinander leben, die aufeinander geschossen haben? Ehemalige israelische Soldatinnen und Soldaten und palästinensische Widerstandskämpferinnen und -kämpfer der Organisation Combatants for Peace (CFP) machen es vor – und immer mehr Menschen folgen. Durchpersönliche Begegnungen und gemeinsames Trauern durchbrechen sie den Teufelskreis der Gewalt. Wie wirksam und wie schwierig das ist, zeigt das Online-Dossier „Gewalt vorbeugen – das geht“ des Zivilen...

GIZ | Frauen, Frieden, Sicherheit – Erkenntnisse aus dem BMZ-Monitoring-Bericht zum NAP II 1325

Frieden, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung sind zentrale Anliegen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Wirkungsvolle und nachhaltige Antworten auf die zentralen Herausforderungen, die sich für die Menschen daraus ergeben, brauchen die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen. Die Geschlechterperspektive sollte daher systematisch in allen relevanten Bereichen integriert und geschlechtsspezifische Bedarfe adressiert werden. Aufgrund bestehender Gendernormen...