Aktuelles von den Mitgliedern

GIZ | Instagram Live bringt Menschen zusammen

Soziale Medien sind ein großes Thema für die Friedensförderung. Sie können Konflikte verschärfen und Gewalt schüren aber genauso Toleranz, Verständnis und sozialen Zusammenhalt stärken. Das GIZ-Projekt Strengthening Reconciliation Processes in Sri Lanka hat jetzt Instagram Live als Instrument der Friedensförderung pilotiert.

BMZ | OECD States of Fragility Report 2020

Knapp zehn Jahre vor dem angestrebten Zieldatum zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 legt der neu erschienene OECD States of Fragility Report 2020 sein Augenmerk auf die verheerenden Auswirkungen der COVID-19 Pandemie in fragilen Kontexten. Ein Fokus auf die Beseitigung der Ursachen von Fragilität und Maßnahmen zur Förderung lokaler Resilienz ist wichtiger denn je.

Misereor | Mut und Hoffnung in der Not

Auf beispiellose Weise setzen Milizen Vergewaltigungen als Kriegsmittel ein, ziehen durch Dörfer und greifen vorwiegend Frauen und Mädchen systematisch an. Misereor unterstützt in solchen Konfliktregionen unterschiedliche Initiativen und Ansätze, so im Ostkongo, einer Region, die seit Jahren von Krieg und Gewalt gekennzeichnet ist.

Brot für die Welt | Menschenrechtsverletzungen bei Rückkehrprogrammen

Menschenrechtsverletzungen bei bestehenden Rückkehrprogrammen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind keine Einzelfälle. Eine Studie von Brot für die Welt und medico international analysiert vor allem Notfallrückführungen aus Libyen und das Programm der unterstützten freiwilligen Rückkehr aus Niger.

ZFD | Friedensarbeit in Corona-Zeiten

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) und seine Fachkräfte setzen alles daran, die lokalen zivilgesellschaftlichen Friedensakteure grade in Zeiten von Corona zu unterstützen und auf die neuen Herausforderungen zu reagieren. Beispiele aus Bolivien, Ruanda und Timor-Leste zeigen, wie die Friedensarbeit weitergeht.

FES | Neue Online-Gesprächsreihe "The Future is cooperative"

Wie kann Kooperation zu Frieden in Europa beitragen? Die neue Online-Gesprächsreihe „The Future is cooperative“ bringt Aktivist*innen und Politiker*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um Herausforderungen und Visionen für internationale Zusammenarbeit und ein friedliches Europa zu diskutieren.

Der Nexus Sicherheit-Entwicklung-Frieden auf dem Prüfstand

In Kriegssituationen können EZ-Aktivitäten im schlimmsten Fall negative Folgen für die Sicherheitslage haben. Positive Wirkungen sind aber möglich, wenn die Beiträge den Menschen direkt zugutekommen. Ent­scheidend dafür sind ein reduziertes Ambitionsniveau und kleinräumige Ansätze mit vertrauenswürdigen lokalen Umsetzungspartnern. So lautet die zentrale Erkenntnis eines FriEnt-Fachgesprächs zum Nexus Sicherheit, Entwicklung, Frieden.

Brot für die Welt | Corona, Wirtschaft und Menschenrechte

Gerade in der Corona-Pandemie sollten Wirtschaftsakteure in fragilen und Konfliktkontexten ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten besonders ernst nehmen, um Schäden zu vermeiden und Konflikte nicht zu verschärfen. Gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NRO) hat Brot für die Welt deshalb der UN Arbeitsgruppe Wirtschaft & Menschenrechte zentrale Botschaften zu COVID-19 und den Auswirkungen vorgelegt.