28-08-2017

Konsortium Ziviler Friedensdienst | Gewalt vorbeugen – das geht

Mit einem neuen Themenbereich „Gewaltprävention“ zeigt der Zivile Friedensdienst auf seiner Webseite, dass Gewalt in Krisen- und Konfliktregionen verhindert werden kann. „Wir zeigen, was zivile Gewaltprävention leistet, und dass wir noch viel mehr erreichen könnten, wenn wir unser Engagement ausbauen“, bekräftigt Martin Vehrenberg. „In Guinea lieferte ein ZFD-Projekt beispielsweise den Impuls zum Aufbau eines landesweiten Netzwerks mit Friedenskomitees. Wenn aus lokalen Initiativen der Konfliktbewältigung nationale Netzwerke der Friedensförderung werden, sind wir dem Ziel einer friedlichen und gerechten Welt einen großen Schritt näher“.

Die Schauplätze Guinea und Libanon bilden den Auftakt von insgesamt acht Projekten, die intensive Einblicke in die gewaltvorbeugende Arbeit des ZFD und seiner Partner gewähren. In einem Abstand von etwa zwei Monaten folgen Beispiele aus Kolumbien, Philippinen, Mali, Mazedonien, Israel/Palästinensische Gebiete und Kamerun. „Gewalt vorbeugen – das geht“ setzt sich aus vielfältigen Bausteinen zusammen, die unterschiedliche Informationsbedürfnisse bedienen: So gibt es Info-Häppchen für den schnellen Überblick, Zeitleisten zur historischen Orientierung und Beiträge für ein tieferes Verständnis der Friedensarbeit. Auch ZFD-Fachkräfte und Partner kommen mit fachlichen und persönlichen Erfahrungen zu Wort.

Weitere Informationen:

Martina Rieken, Konsortium Ziviler Friedensdienst
rieken@ziviler-friedensdienst.org

Links und Literatur:

Gewaltprävention im Zivilen Friedensdienst

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