Land Rights Matter! Anchors to reduce Land Grabbing, Dispossession and Displacement

A Comparative Study of Land Rights Systems in Southeast Asia and the Potential of National and International Legal Frameworks and Guidelines


| Brot für die Welt | 2016

In Südostasien finden mittlerweile finden rund 30 Prozent der weltweiten Landnahmen transnationaler Konzerne statt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat Professor Andreas Neef im Auftrag von Brot für die Welt die Situation in sechs Ländern analysiert und beleuchtet, wie internationale Regelwerke Landraub verhindern können.

Insgesamt sind bereits über 10 Millionen Hektar Land an Investoren vergeben, davon alleine in Kambodscha und Myanmar jeweils 2,1 Millionen Hektar, in Laos und Vietnam jeweils etwa eine Millionen Hektar, in den Philippinen etwa 1,4 Millionen Hektar und in Indonesien rund 3,6 Millionen Hektar. Die Studie „Land Rights Matter! Anchors to reduce Land Grabbing, Dispossession and Displacement“ zu Rahmenbedingungen für die Legitimität von Land und Besitzrechten, sowie Konfliktbearbeitungsmechanismen in Kambodscha, Myanmar, Vietnam, Indonesien, Philippinen und Laos nimmt dies und weiterführende Fragen in den Blick. Der Autor, Professor Andreas Neef, Universität Auckland/Neuseeland, stellt in einer vergleichenden Analyse die wichtigsten Ergebnisse zu den verschiedenen Landrechtssystemen, Akteuren und relevanten und aktuellen politischen Prozessen in den sechs Ländern dar. Die Studie zeigt anschließend Potentiale verschiedener internationaler Regelwerke wie unter anderen den „Freiwilligen Leitlinien zur verantwortungsvollen Verwaltung der Nutzung von Land, Fischgründen und Wälder (VGGT)“ in Hinblick auf Anwendbarkeit und zur Verhinderung von Landraub auf.

Sprache
Englisch
Seitenzahl
80
Quelle