Ägypten: Das Ende der Illusionen


Heinrich-Böll-Stiftung | 2016

Die Bundesregierung sieht in Ägypten einen Garanten regionaler Stabilität. Statt dessen erhöht gerade die Unterstützung des Regimes as-Sisis die Instabilität in der Region. Es ist Zeit für einen neuen Umgang mit Ägypten. Es ist an der Zeit, die deutsche Ägyptenpolitik zu überdenken. Das Regime des ägyptischen Präsidenten as-Sisi ist nicht stabil. Die Mauer der Angst, die das autoritäre Regime mit totalitären Tendenzen geschaffen hat, zeigt Risse. Die Sicherheitslage ist mehr als angespannt. Seit Ägypten die  beiden unbewohnten Inseln Tiran und Sanafir im Roten Meer Saudi-Arabien  überlassen hat, reißen die öffentlichen Proteste in Ägypten nicht ab. Und es kommt selbst in der Hauptstadt zu Attentaten, die dem „IS“ oder mit ihm kooperierenden Gruppen zugeordnet werden. Zuletzt am 8. Mai in der Stadt Helwan.

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Deutsch
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