Die Außenbeziehungen der Europäischen Union zwischen Sicherheits- und Entwicklungspolitik

Annette Lohmann
FriEnt | 2006

FriEnt-Briefing 5

Bereits seit Jahren sind Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung Teil der europäischen Außen- und Entwicklungspolitik. Sie erhalten jedoch neue Aufmerksamkeit als Bestandteil einer sich integrierenden, gesamteuropäischen Außenpolitik, die den Ausbau ziviler und militärischer Kapazitäten vorsieht. Auf-fällig ist, dass zivile Konfliktbearbeitung bzw. Friedensförderung in der EU überwiegend als - militärisches wie ziviles - „Krisenmanagement“ definiert wird. Zunächst stellt dieses Briefing die relevanten Strukturen und Akteure in den Außenbeziehungen der Europäischen Union in diesem Bereich vor. Im Anschluss werden die aktuellen Entwicklungen im Spannungsfeld von Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik anhand der zivilen Aspekte der Europäischen Sicherheitsstrategie, der Frage nach der Finanzierung der African Peace Facility und der Finanziellen Vorschau 2007-2013 diskutiert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die beabsichtigte Einführung neuer Finanzierungsinstrumente wie dem „Stabilitätsinstrument“ und dem „Instrument für Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliche Zusammenarbeit“ gelegt.

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Seitenzahl
9
Sprache
DE
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