Unterstützung von Maßnahmen zur Stärkung des Friedensprozesses, Nepal

Kurzbericht


Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit | 2011

Im Jahre 2007 fragte die Nepalesische Regierung die Deutsche Regierung um Unterstützung an. Nach positiver Vorprüfung plante die GTZ das Projekt Support of Measures to Strengthen the Peace Process in Nepal (STPP) welches die Lebensbedingungen in den maoistischen Internierungslagern sowie in den angrenzenden Dörfern verbessern sollte. Das Projekt war für zwei Jahre geplant und sah eine Internierung der ehemaligen maoistischen Frontkämpfer in den Camps für 6-12 Monate vor. Das Projekt wurde zweimal verlängert, und die maoistischen Frontkämpfer befinden sich heute – über drei Jahre später – noch immer in den Camps. Eine klare politische Entscheidung betreffend der Integration und Rehabilitation der Kombattanten der maoistischen Armee steht noch aus. Der Friedensprozess in Nepal ist daher immer noch sehr ungewiss. Das Projekt ist relevant für den gegenwärtigen Friedensprozess in Nepal und die geleistete Unterstützung wird von den Begünstigten sehr geschätzt. Das Projekt muss die Aktivitäten in einem ungewissen und sich stark ändernden Kontext durchführen. Es hat pragmatisch und flexibel auf neue Herausforderungen und sich bietende Möglichkeiten reagiert. Es konnte eine gute Arbeitsbeziehung sowie ein hohes Vertrauensniveau mit den maoistischen Kombattanten aufgebaut werden, was für die Umsetzung der Maßnahmen unabdingbar war. Die politische Entscheidung betreffend der Integration und Rehabilitation der internierten Maoisten wurde bis jetzt noch nicht gefällt. Der endgültige Beitrag des Projekts zum Friedensprozess kann somit erst nach der Umsetzung eines solchen Entscheides beurteilt werden. Die Gesamtbewertung des Projekts ist gut.

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Seitenzahl
12
Sprache
Deutsch
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