Entwicklung für Frieden

In der Reihe "Entwicklung für Frieden" berichten wir alle zwei Jahre über die FriEnt-Aktivitäten in den jeweils zurückliegenden zwei Jahren.

Berichte 2013-2014

Die Rückschau auf die Jahre 2013 und 2014 fällt ambivalent aus, denn diese Jahre waren geprägt von zwei Entwicklungen, mit welchen wir uns intensiv auseinander gesetzt haben: Einerseits scheint die Welt zunehmend in Krieg und Gewalt zu versinken. Zugleich wird an einer neuen globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda für die Zeit nach 2015 gebastelt. Spätestens bei dieser Zusammenschau wird deutlich, dass die neue globale Agenda die Brücke zwischen Frieden, Entwicklung und Nachhaltigkeit schlagen muss. 

Mit den Berichten 2013 - 2014 geben wir Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten von FriEnt und seinen Mitgliedern. Die Schwerpunktthemen „Entwicklung und Gewalt“, „Friedensförderung ‚beyond aid‘“ und „Quo vadis Friedensförderung?“ tragen den aktuellen Entwicklungen Rechnung und beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven die Schnittstellen zwischen Frieden, Entwicklung und Nachhaltigkeit.

Dabei werden drei Herausforderungen herausgestellt. So verlagert sich die Bekämpfung extremer Armut mehr und mehr in Regionen, die von Konflikten betroffen sind. Gleichzeitig werden westlich geprägte Vorstellungen von Friedensförderung zunehmend in Frage gestellt. Darüber hinaus sind in einer Welt ökonomischer, politischer, sozialer und ökologischer Vernetzungen auch Konfliktursachen nicht allein lokaler Natur. Wo liegt angesichts dieser Herausforderungen die Zukunft der Friedensförderung? Wie kann Friedensförderung weiterhin konstruktive Beiträge leisten? Diesen Fragen stellen wir uns in den Berichten 2013 - 2014. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Zu den einzelnen Artikeln

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Berichte 2011-2012

Zwei ereignisreiche Jahre liegen hinter dem FriEnt-Team. War 2011 geprägt von den vielfältigen Aktivitäten im Rahmen unseres 10-jährigen Jubiläums, haben wir uns 2012 den dabei identifizierten Herausforderungen gewidmet und aktuelle Trends und Entwicklungen aufgegriffen. Gerade auf internationaler Ebene gab es in den letzten beiden Jahren einen starken Schub für die Verknüpfung von Frieden und Entwicklung. Der Weltentwicklungsbericht der Weltbank und der New Deal for Engagement in Fragile States sind nur die prominentesten Beispiele. Und es gibt berechtigte Hoffnung, dass auch die Post-2015-Agenda die Friedensdimension aufnimmt.

Wir freuen uns, Ihnen mit den „Berichten 2011–2012" Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten von FriEnt und seinen Mitgliedern geben zu können. Die Schwerpunktthemen „Veränderung begleiten“, „Wirkung erhöhen“ und „Verankerung stärken“ tragen den aktuellen Entwicklungen an den Schnittstellen von Frieden und Entwicklung Rechnung und beleuchten sie aus unterschiedlichen Perspektiven.

Langsam aber sicher setzt sich die Erkenntnis durch, dass wir angesichts komplexer Konflikt- und Postkonfliktsituation mit linearem Denken nicht weiterkommen. Statt jedoch Friedensarbeit alleine „dem glücklichen Zufall“ zu überlassen, sind systemische, langfristige und kooperative Ansätze gefragt, in denen Friedensförderung nicht isoliert betrachtet werden kann. Aber was bedeutet diese Erkenntnis für die Begleitung von Transformationsprozessen, für die Beobachtung und Beurteilung von Wirkung und für die Arbeit in klassischen entwicklungspolitischen Sektoren? Diese Fragen ziehen sich als roter Faden durch die „Berichte 2011-2012". Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

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Berichte 2009-2010

16 Länderrundtische, zwölf Fach- und Arbeitsgespräche, zwei internationale Konferenzen, drei öffentliche Veranstaltungen, 20-mal FriEnt Impulse und Webnews, drei Briefing-Papiere und drei Dokumentationen – dazu diverse Beratungsprozesse und Qualifizierungsmaßnahmen. So liest sich die Bilanz des FriEnt-Teams in den Jahren 2009 und 2010. Doch hinter den nackten Zahlen stecken komplexe thematische und länderspezifische Herausforderungen, vor denen (nicht nur) die FriEnt-Mitglieder stehen.

Wir freuen uns, Ihnen mit den „Berichten 2009-2010“ Einblicke in unsere Arbeit und das Engagement der FriEnt-Mitglieder zu geben. Im Zentrum steht dabei jedoch nicht die Leistungsbilanz, sondern der Blick gilt den jeweiligen inhaltlichen Herausforderungen und deren Bedeutung für die konkrete Arbeit der unterschiedlichen friedens- und entwicklungspolitischen Akteure. Als thematische Anker haben wir dafür „Paradigmen der Friedensförderung“, „Internationale Prozesse“ und „Landkonflikte“ aus unseren Themenschwerpunkten ausgewählt.

Im Jubiläumsjahr 2011 blicken wir in den „Berichten 2009-2010“ auch auf zehn Jahre FriEnt zurück und wollen Impulse für die Weiterentwicklung entwicklungspolitischer Friedensarbeit geben.

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Berichte 2007-2008

In neuem Format präsentiert der FriEnt Jahresbericht Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten von FriEnt und seinen Mitgliedern im Zeitraum von September 2007 bis Dezember 2008. Der Bericht gliedert sich in die drei Themenblöcke: Transitional Justice und Entwicklung, Krisenprävention sowie Internationale Prozesse. Auch die FriEnt-Länderschwerpunkte kommen dabei nicht zu kurz und werden im Rahmen der Fokusthemen behandelt. In Interviews und Beiträgen kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FriEnt-Mitglieder zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen.

So schildern Annette Chammas (BMZ) und Stefan Ofteringer (Misereor) im Interview ihren Umgang mit der Täter-Opfer-Problematik in Kolumbien. Über Herausforderungen für nachhaltige Friedensförderung im Libanon berichtet Magdy El Menshawy (GTZ) und Uta Bracken (EIRENE) stellt die Beiträge des Zivilen Friedensdienstes zur friedlichen Lösung von Landkonflikten im Niger vor. Auch bei anderen Fragestellungen der entwicklungspolitischen Friedensarbeit werden Akzente gesetzt: Unter anderem beschreibt Tobias Debiel (INEF) Probleme bei der Umsetzung von Erkenntnissen der Frühwarnforschung und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung) und Peter Lanzet (EED) diskutieren die Zusammenhänge von Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung. Des Weiteren berichten wir über die Podiumsdiskussionen von FriEnt anlässlich des Internationalen Friedenstag am 21. September und veröffentlichen Auszüge aus den Beiträgen der Redner. Ulrich Frey und Steffen Emrich (Plattform Zivile Konfliktbearbeitung) heben in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Friedenstages für friedenspolitische Öffentlichkeitsarbeit hervor.

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