Entwicklung für Frieden - Berichte 2013-2014


Vorwort: Von Krisen und Chancen
von Michael Hippler (Misereor) und Martin Hoppe (BMZ), Co-Vorsitzende des FriEnt-Lenkungsausschusses

Editorial: Alles vernetzt?!
von Marc Baxmann und Natascha Zupan

Entwicklung und Gewalt

Post-2015-Agenda erbt eine Herkulesaufgabe von den Millenniumsentwicklungszielen: Die Bekämpfung extremer Armut. Zunehmend – so zeigen die Trends – wird sich diese in Konfliktregionen finden. Bereits jetzt hinken Staaten, die von Konflikt und Gewalt betroffen sind, bei der Erreichung der Entwicklungsziele am weitesten hinterher. Konflikt und Gewalt werden daher oft auch als „letzte Meile“ der Bekämpfung extremer Armut bezeichnet. Ein reines „Weiter so“ ist hier keine Option. Vielmehr braucht es neue Ansätze, um Entwicklungszusammenarbeit in fragilen und von Konflikten betroffenen Staaten wirksamer zu machen, Silos zwischen Friedensförderung und Entwicklungszusammenarbeit aufzubrechen und Konfliktsensibilität zu verankern. Aber es gibt auch Grenzen, die es anzuerkennen gilt.


Die politische Dimension nachhaltiger Entwicklung stärken

Bildung – Gesundheit – soziale Sicherung: Schlüsselbereiche für Friedensförderung

Ernährungssicherung in fragilen Kontexten – Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Konflikte?

Krisenzeiten in Nordafrika und Nahost: Entwicklungszusammenarbeit in der Sackgasse?

Friedensförderung „beyond aid“

Internationale Zusammenarbeit für Frieden und Entwicklung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Nicht nur wird sich extreme Armut zunehmend in Konfliktregionen konzentrieren, auch in Ländern mit mittleren oder hohen Einkommen ist friedliche Entwicklung und gesellschaftliche Kohäsion durch wachsende Ungleichheit, mangelnde Teilhabe oder organisierte Kriminalität gefährdet. Konfliktursachen und -potentiale sind in einer vernetzen Welt auch globaler Natur und erfordern globale Antworten. „Beyond aid“ hat sich als Sammelbegriff etabliert, mit dem diese Herausforderungen erfasst werden. In vielen Rundtischgesprächen und Fachgesprächen sind wir damit konfrontiert, welche Auswirkungen diese Trends auf Friedensförderung haben.


Friedensförderung als globale Zukunftsaufgabe

Natürliche Ressourcen: Potentiale für Friedensförderung in einer globalisierten Welt

Friedensförderung in aufstrebenden Ländern: Beispiel Indonesien

Die ungelösten Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus: Ein System kommunizierender Röhren

Quo vadis Friedensförderung?

Die beiden vorangegangenen Kapitel zeigen das Spektrum der Herausforderungen für Friedensförderung und Entwicklung auf, die sich von neuen Ansätzen in fragilen und von Gewalt betroffenen Ländern über Konfliktpotentiale in aufstrebenden Ländern bis zur Bearbeitung globaler Konfliktursachen bewegen. Wo liegt angesichts dieser Spannbreite die Zukunft der Friedensförderung? Wie kann Friedensförderung in einer vernetzten, komplexen Welt weiterhin konstruktive Beiträge leisten? Wie verändern globale Dynamiken Rolle und Verantwortung staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure in „Nord“ und „Süd“? Unter anderem mit dem FriEnt Peacebuilding Forum bieten wir den Raum, über diese Fragen zur Zukunft von Friedensförderung nachzudenken.


Die Möglichkeiten nutzen – Friedensförderung in einer komplexen Welt

Neue Partnerschaften für Frieden und Entwicklung: Ziehen wir am selben Strang?

Inklusion und konstruktive Staats-Gesellschaftsbeziehungen: Partizipation neu gedacht?