Impuls-Artikel

Prävention – das Ringen um Prioritäten und Handlungsfähigkeit

Impuls 04/2017 von Angelika Spelten, Vertreterin des INEF und der Plattform ZKB bei FriEnt Seit Jahren wiederholen sich die Appelle für ein stärkeres Engagement der Staatengemeinschaft und der nationalen Regierungen in Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung. Kritik wird insbesondere an den Versäumnissen der präventiven Konfliktbearbeitung, an mangelnder Frühwarnung und an fehlenden oder falschen Gegenstrategien geäußert. Was ist von einer Verbesserung und Schärfung der Frühwarninstrumente zu erwarten und welche Ansätze lassen auf eine strategische Weiterentwicklung hoffen?

Trump Targets Turtle Bay: How António Guterres Can Save UN Peacebuilding

Impulse 03/2017 by Sebastian von Einsiedel and Cale Salih (United Nations University, Centre for Policy Research) In the following impulse-article Sebastian von Einsiedel and Cale Salih assess how the Trump administration's 2018 budget blueprint could deal a staggering blow to the United Nations' role in conflict resolution, peacebuilding and humanitarian assistance.

Africa and the ICC: An opportunity for reform

Impulse 01-02/2017 by Hugo van der Merwe and Annah Moyo, Centre for the Study of Violence and Reconciliation (CSVR), South Africa In the following article Hugo van der Merwe and Annah Moyo look at possible implications of African states' attitudes towards the International Criminial Court. They argue that the current situation offers an opportunity for reform of the ICC.

Keep eyes and ears open and treat them well – especially in times of crisis! A look back at the German OSCE Chairmanship in 2016

Impuls 12/2016 von Caroline Kruckow, FriEnt und Natasha Cerny Ehtesham, swisspeace In the following article Caroline Kruckow (FriEnt) and Natasha Cerny Ehtesham (swisspeace) look back into the last year and reflect on developments in the OSCE region as well as on the German Chairmanship from a civil society perspective. They share insights from the OSCE Parallel Civil Society Conference 2016 in Hamburg on 6 and 7 December 2016, which was organised by the OSCE-wide NGO-network ‘Civic Solidarity Platform’ (CSP).

„Die Bilanz ist gemischt“

Impuls 11/2016: Andreas Ernst, Korrespondent der Neuen Züricher Zeitung im Interview mit FriEnt zu Annäherungs- und Friedensprozessen in Ländern des ehemaligen Jugoslawiens Fast zwei Dekaden sind vergangen seit dem Ende der Kriege in Jugoslawien. In kaum einer anderen Region war das internationale Engagement zur Friedenskonsolidierung, Demokratisierung und Versöhnung größer. Grund genug, um zu fragen, wo die Friedensprozesse heute stehen.

Der Friedensprozess in Kolumbien: Friedensabkommen, Friedensnobelpreis und noch kein Frieden

Impuls 10/2016 von Barbara Unger, Berghof Foundation Im September und Oktober 2016 erleben viele KolumbianierInnen und auch die internationale Gemeinschaft ein Wechselbad der Gefühle – nach über fünf Jahrzehnten Krieg und vier Jahren offizieller Verhandlungen in Havanna wurde am 26. September in Cartagena das abschließende Friedensabkommen zwischen Regierung und FARC-EP (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo, im Folgenden FARC) unterzeichnet. Zuvor hatte es bei deren zehntem und letztem Kongress die Hürde interner Abstimmung genommen. Am folgenden 2. Oktober wurde das Abkommen in einem Referendum mit knapper Mehrheit abgelehnt. Am 7. Oktober wurde bekannt gegeben, dass Präsident Santos den Friedensnobelpreis erhält. Und eine Woche nach dem Referendum erklärte die zweitgrößte Guerillagruppe, ELN (Ejército de Liberación Nacional), und die Regierung, dass ab dem 27. Oktober offiziell in Quito verhandelt wird. Damit bestehen nicht nur die offenen Fragen und vielfältigen Herausforderungen fort, die es nach dem Abkommen ohnehin gegeben hätte – wie der Umgang mit den anderen Gewaltakteuren, den Herausforderungen des DDR-Prozesses („disarmament, demobilisation and reintegration“) und der Übergangsjustiz – auch strukturelle Themen drängen wieder auf die Tagesordnung.