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Krisen und Konflikte prägen heute das Bild
zahlreicher Länder des Südens und verhindern dort langfristig
eine nachhaltige Entwicklung. Im Jahr 2005 gab es weltweit 98 gewaltsame Konflikte - davon waren die meisten innerstaatliche
Auseinandersetzungen. Bis zu einer Million Menschen sterben pro
Jahr durch Kriege. Hunger, Vertreibung, gesellschaftliche
Instabilität und wirtschaftlicher Niedergang sind die
langfristigen Folgen.
Krisenprävention und zivile
Friedensförderung werden daher als Handlungsfelder der
internationalen Zusammenarbeit immer wichtiger. Entwicklungs-
und friedenspolitische Organisationen stehen hier vor der
Herausforderung, einen Beitrag zur Prävention gewaltsamer
Konflikte zu leisten und Frieden im Schatten von Gewalt zu
fördern.
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Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische
Friedensarbeit (Gruppe FriEnt), ein Zusammenschluss von sieben
staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen, hat zum Ziel,
das Thema Friedensförderung in allen Bereichen der
Entwicklungszusammenarbeit besser zu verankern. Gemeinsame
Lernprozesse, Kompetenzaufbau und Vernetzung der Mitglieder
gehören dabei zu den zentralen Aufgaben.
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